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Prof. Dr. jur. Hans Willibalt Apelt

Lebensdaten

Festschrift für Willibalt Apelt zum 80. Geburtstag

Bildquelle: Festschrift für Willibalt Apelt zum 80. Geburtstag

geb. 18.10.1877 in Löbau
gest. 16.06.1965 in Gräfelfing
Konfession: evangelisch
PND: 118649795

Lebenslauf

Studium

  • 1896-1900 Studium: Philologie, Rechtswissenschaften und Staatswissenschaften in Lausanne, München, Freiburg und Leipzig

Qualifikation

  • 1903 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Leipzig
  • 1916 Habilitation für Verwaltungsrecht an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Der Verwaltungsrechtliche Vertrag. Ein Beitrag zur Lehre von der rechtswirksamen Handlung im öffentlichen Rechte.

Akademische Karriere

  • 1915-1918 PD für Verwaltungsrecht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig
  • 1920-1923 ordentlicher Honorarprofessor für Verwaltungsrecht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig
  • 1929-1933 ordentlicher Professor für Öffentliches Recht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig
  • 1946-1952 ordentlicher Professor für Öffentliches Recht an der Universität München

Ämter

  • 1930-1932 Dekan der Juristenfakultät

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der DDP

Publikationen (Auswahl)

  • Der verwaltungsrechtliche Vertrag. Ein Beitrag zur Lehre von der rechtswirksamen Handlung im öffentlichen Rechte, Leipzig 1920.
  • Referat über Angleichung von Organisation und Verfahren in der Verwaltung von Reich und Ländern. Länderkonferenz, Leipzig 1929.
  • Geschichte der Weimarer Verfassung, München 1946.

Weitere Informationen

  • 1927-1929 Innenminister des Freistaates Sachsen
  • 1933 Entlassung nach Paragraph 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aufgrund seiner DDP-Mitgliedschaft
  • Enkel von Prof. Ernst Friedrich Apelt und Cousin zweiten Grades von Prof. Friedrich Geyler
  • Mitbegründer der DDP
  • Onkel von Prof. Theodor Hetzer
  • machte sich um die Jahrhundertwende als Schriftsteller einen Namen
  • war an der Formulierung der Weimarer Verfassung beteiligt

Biographische, autobiographische Literatur

  • Jurist im Wandel der Staatsformen. Lebenserinnerungen, Tübingen 1965.
  • Staat und Bürger. Festschrift für Willibalt Apelt zum 80. Geburtstag, hrsg. von Theodor Maunz u.a., München-Berlin 1958.
  • Gleißner, Peter, Die Apelts. Weg und Weite einer Exulantenfamilie, in: Die Oberlausitz und Sachsen in Mitteleuropa. Festschrift zum 75. Geburtstag von Karlheinz Blaschke, hrsg. von Martin Schmidt, Görlitz-Zittau 2003, S. 92-119.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBE, Bd. 1, 1995, S. 155; Kürschner 1935, Sp. 23; DBA II, Fiche 35, 341-345; UAL, PA 60; Lambrecht, R., Politische Entlassungen in der NS-Zeit, Leipzig 2006, S.31-32.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Hans Willibalt Apelt
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Apelt_6
Datum: 09.12.2018


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