Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig
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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. sc. phil. Helmut Arndt

Lebensdaten

geb. 11.06.1928 in Patschkau/Oppeln

Konfession: konfessionslos
PND: 12958388X

Lebenslauf

Studium

  • 1950-1953 Studium: Gesellschaftswissenschaften in Leipzig

Qualifikation

  • 1961 Promotion zum Dr. phil. in Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Die Stellung der deutschen Sozialdemokratie zu Wirtschaftskrise und Faschismus und die Politik und Taktik der Partei in der Phase der unmittelbaren Vorbereitung und Aufrichtung der Hitlerdiktatur.
  • 1971 Promotion B zum Dr. sc. phil. in Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Zum Faschismusbild der deutschen Sozialdemokratie (1922-1939). Eine ideengeschichtliche Abhandlung.

Akademische Karriere

  • 1971-1975 Lehrauftrag für Wissenschaftlichen Sozialismus und Geschichte der Arbeiterbewegung an der Sektion Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1975-1990 oProf für Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung an der Sektion Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der FDJ seit 1946
  • Mitglied der SED seit 1946
  • Mitglied der Antifa-Jugend 1945
  • Mitglied der SPD 1945-1946
  • Stellvertretender Vorsitzender des Bezirksvorstandes Leipzig der Gewerkschaft Wissenschaft 1961-1963
  • Mitglied des Zentralvorstandes und des Präsidiums der Gewrkschaft Wissenschaft 1961-1965
  • Mitglied der Hochschulparteileitung der Deutschen Hochschule für Körperkultur Leipzig 1963-1974
  • Ehrenamtlicher Vorsitzender des Bezirksvorstandes Leipzig der Gewerkschaft Wissenschaft 1970-1974

Publikationen (Auswahl)

  • (Hrsg. mit Heinz Niemann) Geschichte der deutschen Sozialdemokratie 1917 bis 1945, Berlin (Ost) 1982.
  • Die Universität von 1917 bis 1933 - Novemberrevolution und Weimarer Republik; Niedergang von Studium und Wissenschaft 1933 bis 1945, in: Rathmann, Lothar/Hoyer, Siegfried (Hrsg.), Alma mater lipsiensis. Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig, Leipzig 1984, S. 229-271.
  • Zum Faschismusbild der deutschen Sozialdemokratie (1922-1939). Eine ideengeschichtliche Abhandlung, Leipzig 1971.
  • (mit Heinz Niemann) Auf verlorenem Posten? Zur Geschichte der Sozialistischen Arbeiterpartei. Zwei Beiträge zum Linkssozialismus in Deutschland, Berlin 1991.

Weitere Informationen

  • 1942-45 Lehre als Verkäufer
  • 1945 Umsiedlung nach Görlitz, dort Tätigkeit als Transportarbeiter
  • 1946-47 Versicherungsangestellter
  • 1947-48 hauptamtlicher Mitarbeiter der SED-Kreisleitung Stadt Görlitz
  • 1951-53 Hilfsassistent im gesellschaftswissenschaftlichen Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1953-55 wissenschaftlicher Assistent am Franz-Mehring-Institut der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1954 Lehrauftrag für Spezialseminar zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung seit 1850 bis zur Gegenwart
  • 1955-61 Oberassistent am Franz-Mehring-Institut der Philsophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1961-63 stellvertretender Vorsitzender des Bezirksvorstands der Gewerkschaft Wissenschaft (hauptamtlich)
  • 1963-71 Dozentur für Wissenschaftlichen Sozialismus und Arbeiterbwegung am Institut für Marxismus-Leninismus an der DHfK Leipzig
  • 1971-75 Lehrgruppenleiter Marxismus-Leninismus an der Sektion Chemie; 1976-81 Direktor für Forschung an der Sektion Marxismus-Leninismus; 1981-90 Mitglied der Fakultät für Philosophie und Geschichte sowie des Wissenschaftlichen Rates der KMU Leipzig; 1983-90 Leiter des Wissenschaftsbereichs Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung; 1985-90 Leiter der Forschungsgruppe Geschichte der deutschen Sozialdemokratie 1917-1945
  • 1975-90 Mitglied des Redaktionsrats "Leipzig. Aus Vergangeheit und Gegenwart. Beiträge zur Stadtgeschichte."
  • 1990 Invalidisierung
  • Auszeichnungen: Verdienstmedaille der DDR; Ehrennadel der KMU Leipzig; Medaille für ausgezeichnete Leistungen; Banner der Arbeit; Pestalozzimedaille in Gold

Biographische, autobiographische Literatur

  • Vereinsfreund Prof. em. Dr. sc. Helmut Arndt 65 Jahre, in: Mitteilungen Rosa-Luxemburg-Verein e. V. 1993, Heft 14, 57 f.
  • Zum 80. Geburtstag von Prof. (em.) Dr. sc. phil. Hemlmut Arndt. Überreicht von der ehemaligen Forschungsgruppe "Geschichte der deutschen Sozialdemokratie".

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

Universitätsarchiv Leipzig: Professorendatenbank; UAL, PA 2954, PA - A44002; eigene Angaben.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Helmut Arndt
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Arndt_1189
Datum: 18.11.2018


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