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Prof. Dr. phil. Erich Bräunlich

Lebensdaten

Universitätsarchiv Leipzig, N03694

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, N03694

geb. 15.09.1892 in Hamburg
gest. 19.09.1945
Konfession: evangelisch
PND: 102307946

Lebenslauf

Studium

  • 1911-1915 Studium der Semitischen Philologie und Ethnologie an den Universitäten Halle, Leipzig und Wien

Qualifikation

  • 1920 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: The Well in Ancient Arabia.
  • 1922 Habilitation für Semitische Philologie an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Bistam ibn Quais, ein vorislamischer Beduinenführer und Held

Akademische Karriere

  • 1922-1923 PD an der Philologisch-Historischen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1923-1925 PD für Orientalische Philologie an der Universität Greifswald
  • 1925-1930 aoProf für Orientalische Philologie an der Universität Greifswald
  • 1930-1931 oProf für Orientalische Philologie an der Universität Königsberg
  • 1931-1945 oProf für Orientalische Philologie an der Philologisch-Historischen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig

Ämter

  • 1937-1939 Dekan der Philologisch-Historischen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig

Publikationen (Auswahl)

  • Zwei türkische Weltkarten aus dem Zeitalter der großen Entdeckungen (= Berichte über die Verhandlungen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Philologisch-historische Klasse, Bd. 89, Heft 1), Leipzig 1937.
  • The well in ancient Arabia, Leipzig 1925.
  • (mit August Fischer) Schawähid-Indices : Indices der Reimwörter und die Dichter der in der arabischen Schwähid-Kommentaren und in verwandten Werken erläuterten Belegverse, Leipzig 1934.

Weitere Informationen

  • Mitarbeiter an der Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung (orientalische Forschung)
  • Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit bildeten arabische Poesie und Lexikographie
  • War mit August Fischer Herausgeber der Zeitschrift Islamica - Zeitschrift für die Erforschung der Sprachen, der Geschichte und der Kulturen der islamischen Völker

Biographische, autobiographische Literatur

  • Bräunlich, Erich Ernst Emil, in: Lexikon Greifswalder Hochschullehrer 1775-2006, Bd. 3, Bad Honnef 2004, S. 29.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

Kürschner 1935, Sp. 146.; DBA II, Fiche 163, 355-356; UAL, PA 53.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Erich Bräunlich
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Braeunlich_21
Datum: 21.09.2017


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