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Prof. Dr. phil. habil. August Conrady

Lebensdaten

Universitätsarchiv Leipzig, N03888

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, N03888

geb. 28.04.1864 in Wiesbaden
gest. 04.06.1925 in Leipzig
Konfession: evangelisch-lutherisch
PND: 101471025

Lebenslauf

Studium

  • bis 1886 Studium der Vergleichenden Sprachwissenschaft an den Universitäten Heidelberg, Jena, Leipzig, Straßburg und Würzburg

Qualifikation

  • 1886 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Würzburg
    Titel der Arbeit: 15 Blätter einer nepalesischen Palmblatthandschrift des Nerada. Einleitung, Text, Anmerkungen.
  • 1891 Habilitation für Ostasiatische Sprachen an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Das Harricandranrityam. Ein altnepalesisches Tanzspiel.

Akademische Karriere

  • 1891-1897 PD für Ostasiatische Sprachen an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1897-1922 planmäßiger außerordentlicher Professor für Ostasiatische Sprachen an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1922-1925 ordentlicher Professor für Ostasiatische Sprachen an der Philologisch-Historischen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Ordentliches Mitglied der Philologisch-Historischen Klasse der Königlich-Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig 1916-1919
  • Ordentliches Mitglied der Philologisch-Historischen Klasse der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig 1919-1925

Publikationen (Auswahl)

  • Geschichte der Siamesen, o.O. 1893.
  • Eine indochinesische Causativ-Denominativ-Bildung und ihr Zusammenhang mit den Tonaccenten. Ein Beitrag zur vergleichenden Grammatik der indochinesischen Sprachen, insonderheit des Tibetischen, Barmanischen, Siamesischen und Chinesischen, Leipzig 1896.
  • Völkerschlachten und Klassenkämpfe. Urkundliche Beiträge zur Jahrhundertfeier (= Bibliothek des Wissens, Bd. 3), Berlin 1913.
  • (Hrsg.) Die chinesischen Handschriften- und sonstigen Kleinfunde Sven Hedins in Lou-Lan, Stockholm 1920.

Weitere Informationen

  • verheiratet seit 1891 mit Lucia, Tochter des Internisten Michael Roßbach, 4 Kinder
  • Schwiegervater des Leipziger Professors für Sinologie Eduard Erkes

Biographische, autobiographische Literatur

  • Erkes, Eduard, Georg von der Gabelentz und August Conrady, in: Karl-Marx-Universität Leipzig, 1405-1959. Beiträge zu Universitätsgeschichte, Ernst Engelberg (Red.), Bd. 1, Leipzig 1959, S. 439-463.
  • Hertel, Johannes, Nekrolog auf August Conrady, in: Berichte über die Verhandlungen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Philologisch-historische Klasse, Bd. 77, Heft 4, Leipzig 1926, S. 7-14.
  • Leibfried, Christina (Studium an der Universität Leipzig), Entstehung und Wirken des Ostasiatischen Seminars 1878 bis 1947, Leipzig 2003, (Beiträge zur Leipziger Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte. Reihe B. Bd. 1).

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBE, Bd. 2, 1995, S. 365; NDB, Bd. 3. S. 341, Kürschner 1925, Sp. 138; DBA II, Fiche 235, 107-108; UAL, PA 384.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:August Conrady
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Conrady_27
Datum: 23.02.2017


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