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Prof. Dr. med. Johann Nepomuk Czermak

Lebensdaten

Universitätsarchiv Leipzig, FS_N02211

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, FS_N02211

geb. 17.06.1828 in Prag
gest. 16.09.1873 in Leipzig
Konfession: katholisch
PND: 116776951

Lebenslauf

Studium

  • Studium: Medizin in Prag, Wien, Breslau und Würzburg

Qualifikation

  • 1851 Habilitation für Anatomie und Physiologie an der Universität Prag
  • 1850 Promotion zum Dr. med. an der Universität Würzburg
    Titel der Arbeit: Beiträge zur mikroskopischen Anatomie der menschlichen Zähne.

Akademische Karriere

  • 1856-1858 oProf für Physiologie an der Universität Krakau
  • 1851-1855 PD für Physiologie an der Universität Prag
  • 1855-1856 oProf für Zoologie an der Universität Graz
  • 1858-1860 oProf für Physiologie an der Universität Pest
  • 1865-1869 oProf für Physiologie an der Universität Jena
  • 1869-1873 oHonProf für Physiologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien

Publikationen (Auswahl)

  • Physiologische Studien, 3 Tle., Wien 1854/55.
  • Ãœber das Verhalten des weichen Gaumens beim Hervorbringen der reinen Vocale, Wien 1857.
  • Der Kehlkopfspiegel und seine Verwerthung für Physiologie und Medizin. Eine Monographie, Leipzig 1860.
  • Gesammelte Schriften, 2 Bde., Leipzig 1879.

Weitere Informationen

  • verheiratet seit 1843 mit Marie, geb. von Lamel, Tochter des Prager Bankiers Leopold Ritter und Edler von Lamel
  • 1860-1865 Mitarbeiter eines Privatlabors in Prag
  • verließ die Universität Budapest, nachdem dort 1860 das Ungarische als Lehrsprache eingeführt worden war
  • Bruder des Historienmalers Jaroslav Czermak
  • verhalf der Anwendung des von Ludwig Türck konstruierten Kehlkopfspiegels in der Medizin zum Durchbruch

Biographische, autobiographische Literatur

  • Springer, Anton, Johann Nepomuk Czermak. Eine biographische Skizze, Leipzig 1879.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

NDB, Bd. 3, Berlin 1957, S. 458; DBA I, Fiche 216, 109-117; DBA II, Fiche 246, 212f., 238-243.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Johann Nepomuk Czermak
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Czermak_780
Datum: 27.02.2017


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