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Prof. Friedrich Wilhelm Eildermann

Lebensdaten

Universitätsarchiv Leipzig, UAL FS N 06591

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, UAL FS N 06591

geb. 24.07.1897 in Bremen
gest. 16.10.1988 in Berlin
PND: 105423017

Lebenslauf

Akademische Karriere

  • 1951-1957 Professor mit Lehrstuhl für Methodik der journalistischen Praxis an der Philosophischen Fakultät und der Fakultät für Journalistik der Universität Leipzig

Ämter

  • 1954-1957 Prodekan der Fakultät für Journalistik der Universität Leipzig

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der SED seit 1946
  • Mitglied der SPD 1915-1919
  • Mitglied der KPD 1919-1946

Publikationen (Auswahl)

  • Wie schreibt man einen Zeitungsartikel?, Berlin 1952.
  • Das Redigieren und die literarische Korrektur des Zeitungsmaterials, Berlin 1953.

Weitere Informationen

  • 1904-1912 Volontär bei der „Bremer Bürgerzeitung“ u. Arbeitsbeginn bei „Junge Garde“ Bremen
  • seit 1920 Funktionär der KPD
  • 1937 Emigration in die Tschechoslowakei, nach Frankreich
  • 1939-1943 Internierung
  • 1944 Emigration in die UdSSR, dort in der Agitation deutscher Kriegsgefangener tätig
  • 1947 Hauptredakteur der Abteilung Werbung-Presse-Rundfunk des Zentralsekretariats der SED, danach Chefredakteuer der "Einheit"
  • 1951-1957 Direktor des Institutes für Publizistik und Zeitungswissenschaften
  • Auszeichnungen: 1955 Vaterländischer Verdienstorden (Bronze); 1957 Banner der Arbeit; 1962 Vaterländischer Verdienstorden (Silber); 1967 Vaterländischer Verdienstorden (Gold); 1970 Ehrenspange zum VVO in Gold; 1975 Karl-Marx-Orden; Verdienstmedaille der DDR; 1977 Stern der Völkerfreundschaft in Gold
  • ab 1957 Sektionsleiter am Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED
  • 1977 Ehrenpromotion durch wissenschaftlichen Rat des Institutes für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED anlässlich des 80. Geburtstages in Anerkennung seiner Leistungen als Historiker
  • redigierte veschiedene Zeitungen und Zeitschriften, mehrfache Verhaftung

Biographische, autobiographische Literatur

  • Eildermann, Wilhelm: Als Wanderredner der KPD unterwegs, Berlin 1977.
  • Eildermann, Wilhelm: Jugend im ersten Weltkrieg, Berlin 1972.
  • Eildermann, Wilhelm: Die Antifaschule, Berlin 1985.
  • Wilhelm Eildermann zum Gedenken, in: ZfG 37 (1989), H. 2, S. 158.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBE online (2.2.2008); Namhafte Hochschullehrer der KMU Leipzig, Bd. 7 (1986); ZfG (25) H.11, S. 1369; ZfG 30 (1982) H. 7, S. 644/645; ZfG 35 (1987) H. 7, S. 627/628.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Friedrich Wilhelm Eildermann
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Eildermann_605
Datum: 19.09.2017


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