Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig
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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. med. Hasso Emil Essbach

Lebensdaten

geb. 09.03.1909 in Chemnitz
gest. 03.11.1992
Konfession: evangelisch-lutherisch
PND: 105495867

Lebenslauf

Studium

  • 1930-1935 Studium: Medizin in Leipzig

Qualifikation

  • 1936 Promotion zum Dr. med. an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Ergebnisse der Gelenkplastik bei Ankylosen nach Arthritis gonorrhoica
  • 1943 Habilitation für Medizin an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Die Meningeome. Vom Standpunkt der organoiden Geschwulstbetrachtung

Akademische Karriere

  • 1951-1952 Professor mit Lehrauftrag für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1952-1974 Professor mit Lehrstuhl für Pathologie an der Medizinischen Akademie Magdeburg

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der HJ seit 1937
  • Mitglied der NSDAP seit 1937
  • Mitglied im NS-Ärztebund 1939-1942

Publikationen (Auswahl)

  • Röntgenologie in der Geburtshilfe (Pathologisch-Anatomisches zum engen Becken), Berlin (O) 1956.
  • Paidopathologie. Kyematopathien, Neogonopathien, Thelamonopathien: Lehrbuch und Atlas, Leipzig 1961.
  • Die Bedeutung der Morphologie in der Heilkunde, Berlin 1968.
  • Zum Problem der Tumoren im Kindesalter, Berlin (O) 1972.
  • Morphologisches zur orthologischen und pathologischen Differenzierung und zum Anpassungs- und Abwehrvermögen der menschlichen Placenta, Berlin (O) 1980.

Weitere Informationen

  • 1932 Physikum, 1935 Staatsprüfung in Leipzig, 1936 Bestallung als Arzt
  • 1937 Ausbildungsassistent am Pathologischen Institut St. Georg Leipzig, 1937/38 Erster Assistent ebenda, 1938/39 Oberarzt ebenda, seit 1939 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Leipzig bei Prof. Dr. Hueck und Leichenschauarzt für Feuerbestattung
  • 1943 Anerkennung als Facharzt
  • seit 1944 Dozent für Pathologie und Pathologische Anatomie an der Universität Leipzig, 1945 Prosektor am Pathologischen Institut St. Georg Leipzig, nach 1945 Dozent (seit 1945 im Notdienstvertrag, seit 1949 mit voller Dozentur) und wissenschaftlicher Oberassistent am Pathologischen Institut der Universität Leipzig
  • nach 1951 Direktor des Gustav-Ricker-Instituts und Krankenhauses in Magdeburg, 1954-1958 Rektor der Medizinischen Akademie Magdeburg, 1960-1974 Direktor des Instituts für Pathologie an der Medizinischen Akademie Magdeburg
  • Auszeichnungen: u.a. VVO in Silber (1960), Rudolf-Virchow-Preis

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBA II, Fiche 341, 160; Kürschner 1950, Sp. 432; Baumgartner, G./Hebig, D. (Hrsg.), Biographisches Handbuch der SBZ/DDR 1945-1990, München 1995-1996, S. 167; UAL, PA 1318.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Hasso Emil Essbach
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Essbach_1062
Datum: 27.06.2019


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