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Prof. Dr. sc. phil. Hans-Jürgen Friederici

Lebensdaten

geb. 15.12.1922 in Waldenburg
gest. 07.06.2004 in Leipzig
PND: 135856833

Lebenslauf

Studium

  • 1947-1951 Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Rostock

Qualifikation

  • 1958 Promotion zum Dr. phil. in Geschichte der Deutschen Arbeiterbewegung an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Der Politiker Ferdinand Lassalle. Seine Entwicklung vom revolutionären Demokraten zum kleinbürgerlichen Staatssozialisten.
  • 1965 Habilitation für Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Zur Entwicklung der neuen Strategie und Taktik der KPD und ihre führende Rolle im antifaschistischen Widerstandskampf. Dargestellt am Kampf der oberschlesischen Parteiorganisation und deutscher und polnischer Werktätiger gegen den Faschismus in den Jahren 1933-1938/39.

Akademische Karriere

  • 1953-1954 Dozent für Grundlagen des Marxismus-Leninismus an der Universität Greifswald
  • 1954-1959 Dozent für Grundlagen des Marxismus-Leninismus an der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1959-1967 Dozent für Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung an der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1967-1971 Professor mit Lehrauftrag für Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung an der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1971-1988 oProf für Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung am Franz-Mehring-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig

Publikationen (Auswahl)

  • Franz Mehring als Historiker, Berlin 1982.
  • Ferdinand Lassalle. Eine politische Biographie, Berlin 1985.
  • (Hrsg.) Ferdinand Lassalle. Reden und Schriften, Leipzig 1987.

Weitere Informationen

  • 1929-1933 Volksschule Waldenburg-Sandberg, 1933-1941 Gymnasium Waldenburg
  • 1941-1945 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg
  • 1946-1947 Mitarbeiter der FDJ-Landesleitung Mecklenburg-Vorpommern und Referent im Volksbildungsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin
  • 1951-1953 Assistent bzw. Oberassistent am Gesellschaftswissenschaftlichen Institut der Universität Greifswald
  • 1954-1970 Leiter der Abteilung Geschichte der dt. Arbeiterbewegung am FMI
  • 1958-1961 stellv. Direktor des Franz-Mehring-Institutes
  • 1971-1987 Leiter des Wissenschaftsbereiches Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung am FMI
  • 1982 Verdienter Hochschullehrer der DDR

Biographische, autobiographische Literatur

  • Hans-Jürgen Friederici 60 Jahre, in: ZfG 31 (1983), S. 354.
  • Hans-Jürgen Friederici 65 Jahre, in: ZfG 35 (1987), S. 1014 f.
  • Feige, Hans-Uwe / Pellmann, Dietmar, Geschichte des Franz-Mehring-Institutes der Karl-Marx-Universität Leipzig 1948-1986, Leipzig 1988.
  • Arndt, Helmut, Lust mit Nutzen verbunden. Zum Tode von Hans-Jürgen Friederici, in: Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung 46 (2004), S. 131-133.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

UAL, PA 3983; DBA III, Fiche 263, 106; Kürschner 1992, S. 905.

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Empfohlene Zitierweise:
Art:Hans-Jürgen Friederici
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Friederici_1704
Datum: 14.11.2018


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