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Prof. Dr. jur. und Dr. theol. h. c. Hans Gerber

Lebensdaten

Juristenfakultät der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Arztrecht

Bildquelle: Juristenfakultät der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Arztrecht

geb. 29.09.1889 in Altenburg
gest. 16.10.1981 in Freiburg im Breisgau
Konfession: evangelisch

Lebenslauf

Studium

  • bis 1912 Studium: Rechtswissenschaften in Heidelberg, München, Berlin und Jena

Qualifikation

  • 1923 Habilitation für Öffentliches Recht an der Universität Marburg
  • 1913 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Jena
    Titel der Arbeit: Das Verbot der reformatio in peius im Reichstrafprozess.

Akademische Karriere

  • 1923-1927 PD für Öffentliches Recht an der Universität Marburg
  • 1927-1929 nichtplanmäßiger außerordentlicher Professor für Öffentliches Recht an der Universität Marburg
  • 1929-1934 oProf für Öffentliches Recht an der Universität Tübingen
  • 1934-1941 oProf für Staatsrecht, Staatslehre und Völkerrecht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig
  • 1941-1957 oProf für Öffentliches Recht an der Universität Freiburg

Ämter

  • 1935-1937 Dekan der Juristenfakultät der Universität Leipzig

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der NSV
  • Mitglied im NS-Rechtswahrerbund
  • Mitglied im NSKK
  • Mitglied der SA seit 1933
  • Präsident des Gustav-Adolf-Vereins 1934-1944

Publikationen (Auswahl)

  • Geld und Staat, Jena 1926.
  • Minderheitenrecht im Deutschen Reich, Berlin 1929.
  • Die Idee des Staates in der neueren evangelisch-theologischen Ethik, Berlin 1930.
  • Das ewige Reich, Tübingen 1933.
  • Politische Erziehung des Beamtentums im Nationalsozialistischen Staat, Tübingen 1933.
  • Staatsrechtliche Grundlinien des neuen Reiches, Tübingen 1933.

Weitere Informationen

  • 1947-1948 Leiter der Außenstelle Assenheim des Zentralbüros des Gustav-Adolf-Hilfswerks
  • Mitarbeit im Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften

Biographische, autobiographische Literatur

  • Michael Stolleis, Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Bd. 3: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in Republik und Diktatur 1914–1945, München 1999, S. 285ff.

Referenzen und Quellen

DBA II, Fiche 439, 430-431.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Hans Gerber
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Gerber_457
Datum: 24.04.2019


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