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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. phil. Hellmuth Paul Friedrich Häntzsche

Lebensdaten

Universitätsarchiv Leipzig, UAL FS N 02419

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, UAL FS N 02419

geb. 28.03.1904 in Dresden

PND: 109750721

Lebenslauf

Studium

  • 1929-1933 Studium: Allgemeine Pädagogik in Dresden

Akademische Karriere

  • 1948-1949 Professor mit vollem Lehrauftrag für Praktische Pädagogik an der Pädagogischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1949-1950 Prof für Theoretische Pädagogik an der Pädagogischen Fakultät der Universität Leipzig

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied im FDGB
  • Mitglied im Kulturbund
  • Mitglied der SPD seit 1926
  • Mitglied im Reichsbanner „Schwarz-Rot-Gold“ seit 1932
  • Mitglied der DAF seit 1937
  • Mitglied der KPD seit 1945
  • Mitglied der SED seit 1946
  • Mitglied der NSV 1934-1943

Publikationen (Auswahl)

  • Kinder- und Jugendfilme VEB DEFA-Studio für Spielfilme, Potsdam 1976.
  • (Hrsg.) Der Spiel- und Trickfilm für Kinder in der DDR, Berlin (Ost) 1980.
  • (Hrsg.) ... Und ich grüsse die Schwalben. Der Kinderfilm in europäischen sozialistischen Ländern, Berlin (Ost) 1985.

Weitere Informationen

  • seit 1927 Mitglied der Turn- und Sportbewegung und der Naturfreunde
  • 1928 Schulabschluss an der Oberrealschule Dresden-Seevorstadt, kein Abitur
  • 1928 durch Begabtenprüfung (Immaturen-Prüfung) qualifiziert für ein Studium
  • seit 1929 Vorsitzender der Studenten-Ortsgruppe Dresden der Sozialistischen Studentenschaft, seit 1932 hier Kreisleiter für Mitteldeutschland
  • 1933-1934 selbstständiger Gewerbetreibender
  • 1934 kurzzeitige Haft wegen des Verdachts der Verbindung mit Emigranten
  • 1934-1935 Volksschullehrer, entlassen wegen "nationaler Unzuverlässigkeit"
  • 1936-1939 Vertreter des Schulbuchverlags Pestalozzi in Leipzig
  • 1939 Einziehung zum Militärdienst, 1943-1945 Soldat im Zweiten Weltkrieg
  • nach 1945 Leiter der 64. Volksschule Dresden-Laubegast
  • 1946 Referat Arbeiterstudium in der Landesverwaltung Sachsen und Studentenreferat der Abteilung Hochschulen und Wissenschaft
  • 1948 Landesleitung der Sozialen Studentenhilfe Sachsen, Direktor des Instituts für Praktische Pädagogik an der Universität Leipzig
  • 1950 Gang nach Berlin (Ost)
  • erlernter Beruf: Lehrer, Verlagsbuchhändler
  • nach dem Schulabschluss Journalist bei der Dresdner Volkszeitung

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBA II, Fiche 507, 310; UAL, PA 34.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Hellmuth Paul Friedrich Häntzsche
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Haentzsche_782
Datum: 23.11.2017


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