Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig
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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. sc. phil. Günter Martin Katsch

Lebensdaten

geb. 14.10.1939 in Bischofswerda

PND: 106374532

Lebenslauf

Studium

  • 1957-1962 Studium: Geschichte, Germanistik und Klassische Philologie in Leipzig

Qualifikation

  • 1968 Promotion zum Dr. phil. in Geschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Alexander Graf Schenk von Stauffenberg. Eine historiographisch-biographische Untersuchung.
  • 1978 Promotion B zum Dr. sc. phil. in Theorie und Geschichte der Geschichtswissenschaft an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Grosse Sozialistische Oktoberrevolution und Novemberrevolution im Geschichtsbild der Kommunistischen Internationale u. der KPD (1919-1933). Ein Beitrag zur Geschichte der marxistisch-leninistischen Geschichtswissenschaft.

Akademische Karriere

  • 1978-1988 Dozent für Geschichte der Geschichtswissenschaft an der Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1988-1990 oProf für Geschichte und Theorie der Geschichtswissenschaft an der Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1990-1992 Professor für Geschichte und Theorie der Geschichtswissenschaft an der Fakultät für Philosophie und Geschichte der Universität Leipzig

Ämter

  • 1962-1965 Sekretär der FDJ-Kreisleitung an der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1988-1991 Leiter des Wissenschaftsbereiches Geschichte und Theorie der Geschichtswissenschaft der Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der SED 1959-1990

Publikationen (Auswahl)

  • (Red.) Der Schrebergärtner. Jahrbuch zur Geschichte des Kleingartenwesens in Sachsen.
  • (mit Eleonore Hennig) 100 Jahre Verband von Garten- und Schrebervereinen e. V., Sitz Leipzig. Eine Chronik in Wort und Bild zur Geschichte des Leipziger Kleingartenwesens, Leipzig 2007.
  • (mit Gerhild Schwendler) Leipziger universitätsgeschichtliche Kuriositäten. Von geplagten Professoren, trinkfreudigen Studenten und liebestollen Hunden, Leipzig 1987.
  • Historiographiegeschichte. Beiträge zu einer Gesamtdarstellung. Fragen aus interdisziplinärer Sicht, in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Karl-Marx-Universität Leipzig, Gesellschaftswissenschaftliche Reihe 37 (1988), H. 5, S. 401-520.
  • (mit Gerhild Schwendler) Die Universität Leipzig und ihre Rektoren im Wandel der Zeiten, in: Alma Mater Lipsiensis. Rectores magnifici, Leipzig 1989.
  • (mit Gerhild Schwendler) Leipziger universitätsgeschichtliche Kuriositäten. Von gestrengen Magistern, gestrandeten Scholaren und gestohlenen Kassen, Leipzig 1990.

Weitere Informationen

  • 1945-1953 Besuch der Grundschule A in Bischofswerda, 1953-1957 der Goethe-Oberschule Bischofswerda
  • 1965-1968 Aspirant an der Abteilung Historiographie des Instituts für Deutsche Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1969-1972 wissenschaftlicher Oberassistent für Historiographie und Methodologie der Geschichtsschreibung am Lehrbereich Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung und des deutschen Volkes der Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1971 Erteilung der Facultas docendi für Theorie und Geschichte der Geschichtswissenschaft
  • 1972-1976 wissenschaftlicher Oberassistent am Lehrstuhl für Theorie, Methodologie und Geschichte der Geschichtswissenschaft an der Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1975-1991 Mitglied des Redaktionskollegiums der Universitätszeitung Leipzig (UZ)
  • 1976-1977 Studienaufenthalt an der Lomonossow-Universität Moskau
  • 1976-1978 wissenschaftlicher Oberassistent und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe „ Geschichte dermarxistisch-leninistischen Geschichtswissenschaft in Deutschland (1918/19-1945/46) an der Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • Auszeichnungen: 1978 Humboldt-Medaille in Silber
  • 1985-1990 stellvertretender Vorsitzender des Beirates für Geschichtswissenschaft beim Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen
  • 1991 Umwandlung des Titels Dr. sc. phil. in Dr. phil. habil.
  • 1992 Mitglied des Gründungsvorstandes des Fördervereins „Deutsches Kleingärtnermuseum in Leipzig“
  • seit 1992 Freischaffender Historiker und Publizist
  • seit 2003 Mitglied der Arbeitsgruppen „Geschichte des Leipziger Kleingartenwesens und Traditionspflege“ und „Geschichte des Kleingartenwesens in Sachsen“

Biographische, autobiographische Literatur

  • Mertens, Lothar, Lexikon der DDR-Historiker. Biographien und Bibliographien zu den Geschichtswissenschaftlern in der DDR, München 2006, S. 334 f.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

UAL, Professorendatenbank; UAL, PA 3026; eigene Angaben.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Günter Martin Katsch
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Katsch_1735
Datum: 28.06.2017


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