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Prof. Dr. rer. pol. habil. Franz Knipping

Lebensdaten

geb. 19.06.1931 in Erfurt

PND: 137589484

Lebenslauf

Studium

  • 1951-1954 Studium: Publizistik in Leipzig

Qualifikation

  • 1961 Promotion zum Dr. rer. pol. in Deutscher Pressegeschichte an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Voraussetzungen und Ergebnisse des Konzentrationsprozesses in der westdeutschen und Westberliner Tagespresse 1949-1960.
  • 1969 Habilitation für Zeitgeschichte der deutschen Presse an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Die staatsmonopolistische Steuerung journalistischer Massenmedien in Westdeutschland.

Akademische Karriere

  • 1962-1965 Lehrauftrag für Geschichte der deutschen Presse im Imperialismus (1900-1945) an der Fakultät für Journalistik der Universität Leipzig
  • 1965-1967 Professor mit Lehrauftrag für Zeitgeschichte des deutschen Journalismus an der Fakultät für Journalistik der Universität Leipzig

Ämter

  • 1965-1967 Dekan der Fakultät für Journalistik der Universität Leipzig

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied des Präsidiums des Verbandes der Journalisten 1961-1967
  • Mitglied des Präsidiums der UNESCO-Kommission der DDR 1972-1978

Publikationen (Auswahl)

  • Jeder vierte zahlt an Axel Cäsar. Das Abenteuer des Hauses Springer, Berlin (Ost) 1963.
  • Pressemonopole - Monopolpresse. Der Konzentrationsprozess in der westdeutschen Tagespresse, seine Voraussetzungen und seine Ergebnisse, Leipzig 1963. (= überarbeitete Dissertation)
  • Theorie und Praxis der modernen Arbeiterbewegung. Bd. 8: Die Pressekonzentration und Meinungsmanipulation in Westdeutschland, Berlin (Ost) 1967.
  • Monopole und Massenmedien, Berlin (Ost) 1969.
  • Zur gewerkschaftlichen Pressearbeit. Heft 2: Revolutionäre Traditionen aus der Geschichte der deutschen Arbeiterpresse, Berlin (Ost) 1962.

Weitere Informationen

  • 1937-1941 Besuch der Volksschule in Erfurt, 1941-1949 der Humboldt-Oberschule in Erfurt
  • 1949-1951 Redaktionsassistent zur journalistischen Ausbildung bei der ADN-Redaktion Thüringen
  • 1954-1961 wissenschaftlicher Assistent für Pressegeschichte in Leipzig, bis 1962 Oberassistent ebenda
  • 1967-1978 sowie 1981-1990 Abteilungsleiter in der Redaktion des "Neuen Deutschland"
  • Auszeichnungen: 1967 Verdienstmedaille der DDR, 1977 Vaterländischer Verdienstorden in Bronze, 1985 Vaterländischer Verdienstorden in Silber
  • 1978-1981 Korrespondent des "Neuen Deutschland" in London
  • 1985-1989 Lehrauftrag für außenpolitischen Journalismus an der Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1990-1996 Vorruhestand

Biographische, autobiographische Literatur

  • Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (Hrsg.), SBZ-Biographie. Ein Biographisches Nachschlagewerk über die sowjetische Besatzungszone, Bonn 1964, S. 182.
  • Baumgartner, Gabriele/Helbig, Dieter (Hrsg.), Biographisches Handbuch der SBZ/DDR 1945-1990. Bd. 1, München 1996, S. 408.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

UAL, PA 1888; eigene Angaben.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Franz Knipping
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Knipping_1139
Datum: 12.12.2018


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