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Prof. Dr. phil. Martin Rudolf Kröger

Lebensdaten

Universitätsarchiv Leipzig, N00152

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, N00152

geb. 03.10.1894 in Böhringen in Sachsen
gest. 23.08.1980 in Essen

Lebenslauf

Studium

  • 1914/1919-1921 Studium: Chemie in Leipzig

Qualifikation

  • 1921 Promotion zum Dr. phil. in Chemie an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Die Vulkanisation in Lösung ohne und mit Beschleuniger.
  • 1925 Habilitation für Physikalische Chemie und Kolloidchemie an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Über den Mechanismus chemischer Gasreaktion.

Akademische Karriere

  • 1925-1931 PD für Physikalische Chemie, Anorganische Chemie und Kolloidchemie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1931-1944 nichtplanmäßiger außerordentlicher Professor für Physikalische Chemie, Anorganische Chemie und Kolloidchemie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1944-1945 planmäßiger außerordentlicher Professor für Physikalische Chemie, Anorganische Chemie und Kolloidchemie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Mitglied der Deutschen Bunsen-Gesellschaft
  • Mitglied der Deutschen Chemischen Gesellschaft / Gesellschaft Deutscher Chemiker

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied im NS-Dozentenbund
  • Mitglied der SA seit 1934
  • Mitglied der NSDAP seit 1937

Publikationen (Auswahl)

  • Grenzflächen-Katalyse, Leipzig 1933.

Weitere Informationen

  • 1901-1903 Volksschule Kleinmiltitz
  • 1903-1905 Höhere Bürgerschule Markranstädt
  • 1905-1914 Erste Realschule/Oberrealschule Leipzig
  • 1914-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
  • 1921-1922 Assistent am Chemisch-Physikalischen Institut der Universität Leipzig
  • 1922-1924 Privatassistent Prof. Le Blancs
  • 1939-1943 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg
  • 1945 Evakuierung nach Weilburg/Lahn durch die aus Leipzig abziehende US-Armee
  • seit 1946 freiberuflicher Chemiker in Essen
  • verwandt mit Veterinärrat Dr. med. vet. et phil. Reinhard Froehner und Universitätsprofessor M. Klimmer (Leipzig)

Referenzen und Quellen

Kürschner 1931, Sp. 1587; DBA II, Fiche 761, 140-142; Schale, Marlen, Leben und Werk außerordentlicher Professoren für anorganische, physikalische und organische Chemie an der Universität Leipzig. Unv. Staatsexamensarbeit, Leipzig 2003, S. 46-77.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Martin Rudolf Kröger
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Kroeger_255
Datum: 16.11.2018


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