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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. phil., Dr. phil. h.c. Maximilian Paul Lambertz

Lebensdaten

Universitätsbibliothek Leipzig: Sondersammlungen, UAL FS N 00114

Bildquelle: Universitätsbibliothek Leipzig: Sondersammlungen, UAL FS N 00114

geb. 27.07.1882 in Wien
gest. 26.08.1963 in Leipzig
Konfession: evangelisch
PND: 121916731

Lebenslauf

Studium

  • 1900-1905 Studium der Vergleichenden Sprachwissenschaft und Klassischen Philologie an der Universität Wien

Qualifikation

  • 1906 Promotion zum Dr. phil. in Philologie an der Universität Wien
    Titel der Arbeit: Die griechischen Sklavennamen.
  • 1946 Habilitation für Philologie an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Keine Schrift

Akademische Karriere

  • 1946 oHonProf für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Leipzig
  • 1946-1954 Professor mit Lehrstuhl für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Leipzig

Ämter

  • 1946 Dekan der Pädagogischen Fakultät der Universität Leipzig

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft
  • Mitglied der SPD seit 1910
  • Mitglied im Kulturbund seit 1945
  • Mitglied der SED seit 1946
  • Mitglied der KPD 1945/1946

Publikationen (Auswahl)

  • Albanisches Lesebuch. Mit Einführung in die albanische Sprache, Leipzig 1915.
  • Vom goldenen Horn. Märchen aus Byzanz, Wien 1922.
  • Die griechischen Sklavennamen, Wien 1946.

Weitere Informationen

  • 1906-1926 Lehrer
  • 1907-1910 sowie 1938-1943 Mitarbeit am Thesarus lingua latinae an der Philosophischen Fakultät der Universität München
  • 1916-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
  • 1926-1938 Gymnasialdirektor, Versetzung in den Ruhestand aus politischen Gründen
  • 1945 Leiter der Helmholtzschule Leipzig
  • 1946 Direktor des Ungarischen Instituts der Universität Leipzig
  • 1946-1957 Direktor des Indogermanischen Instituts der Universität Leipzig
  • 1962 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Philosophische Fakultät der Universität Leipzig
  • Mitarbeit an der Schulreform in der DDR

Biographische, autobiographische Literatur

  • Scholder, Klaus (Hrsg.), Die Mittwochsgesellschaft. Protokolle aus dem geistigen Deutschland 1932-1944, Berlin 1982.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

UAL, PA 1131.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Maximilian Paul Lambertz
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Lambertz_700
Datum: 28.06.2017


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