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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. phil. Heinrich Ley

Lebensdaten

geb. 03.08.1872 in Hannover
gest. 25.12.1938 in Münster
PND: 11697849X

Lebenslauf

Studium

  • 1891-1895 Studium der Naturwissenschaften und Chemie an der Universität Würzburg und der Technischen Hochschule Hannover

Qualifikation

  • 1895 Promotion zum Dr. phil. in Chemie an der Universität Würzburg
    Titel der Arbeit: Über den Einfluss der Temperatur auf die Geschwindigkeit intramolekularer Reaktionen bei raumisomeren Stickstoffverbindungen.
  • 1899 Habilitation für Chemie an der Universität Würzburg
    Titel der Arbeit: Studien über die hydrolytische Dissociation der Salzlösungen.

Akademische Karriere

  • 1900-1903 PD für Chemie an der Universität Würzburg
  • 1903-1907 PD für Chemie an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1907-1911 nichtplanmäßiger außerordentlicher Professor für Chemie an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1911-1912 planmäßiger außerordentlicher Professor für Chemie an der Universität Münster
  • 1912-1938 oProf für Chemie an der Universität Münster

Publikationen (Auswahl)

  • Studien über die hydrolytische Dissociation der Salzlösungen, In: Zeitschrift für physikalische Chemie, Bd. 30 (1899).
  • Die Verseuchung der Reinwasserleitung durch Rücksaugung, ihre Verbreitung und Verhinderung, Düsseldorf 1908.
  • Die Beziehungen zwischen Farbe und Konstitution bei organischen Verbindungen unter Berücksichtigung der Untersuchungsmethoden, Leipzig 1911.
  • Beziehungen zwischen Absorption und chemischer Konstitution unter besonderer Berücksichtigung der Lösungsspektren und des optischen Gebietes, Berlin 1927.
  • Merkbuch über Hausentwässerung, Düsseldorf 1927.

Weitere Informationen

  • 1895-1896 Privatassistent von Prof. Hantzsch
  • 1896-1897 Unterrichtsassistent der analytisch-chemischen Abteilung des Chemischen Instituts der Universität Würzburg
  • 1897-1900 Assistent am Chemischen Institut der Universität Würzburg
  • folgte Prof. Hantzsch 1903 nach Leipzig

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBA II, Fiche 809, 252-256; Personal- und Vorlesungsverzeichnisse; Schale, Marlen, Leben und Werk außerordentlicher Professoren für anorganische, physikalische und organische Chemie an der Universität Leipzig. Unv. Staatsexamensarbeit, Leipzig 2003, S. 2-8.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Heinrich Ley
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Ley_1372
Datum: 20.11.2018


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