Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig
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Prof. Dr. paed. habil. Martin Löschmann

Lebensdaten

geb. 20.02.1935 in Berndorf (Kr. Bütow/ Pommern)

PND: 120508273

Lebenslauf

Studium

  • 1955-1960 Studium: Germanistik, Anglistik, Pädagogik und Psychologie in Leipzig

Qualifikation

  • 1969 Promotion zum Dr. phil. in Germanistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Zur Entwicklung des unmittelbaren Verstehenden (immedialen) Lesens im Deutschunterricht für Ausländer. Ein Beitrag zur Zielkonzeption, Text- und Übungsgestaltung eines modernen Leseunterrichts in einer Fremdsprache.
  • 1980 Promotion B zum Dr. sc. paed. in Erziehungswissenschaften an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Theorie und Praxis der Arbeit am Wortschatz auf der Stufe der Aus- und Weiterbildung ausländischer Deutschlehrer.

Akademische Karriere

  • 1980-1984 Dozent für Methodik des Deutschen als Fremdsprache am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1984-1990 oProf für für Methodik des Deutschen als Fremdsprache am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1990-1993 oProf für für Methodik des Deutschen als Fremdsprache am Herder-Institut der Universität Leipzig

Ämter

  • 1974-1976 Leiter der Internationalen Hochschulferienkurse für Germanistik an der Sektion Kulturwissenschaften und Germanistik der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1980-1981 Leiter der Internationalen Hochschulferienkurse für Germanistik an Sektion Germanistik und Literaturwissenschaft der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1986-1990 Leiter des Wissenschaftsbereichs Didaktik des Fremdsprachenunterrichts am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1987-1989 Direktor für Forschung am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1987-1989 Stellvertrender Direktor am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1990-1992 Leiter des Wissenschaftsbereichs Deutsch als Fremdsprache am Herder-Institut der Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Mitglied im Fachverband Deutsch als Fremdsprache 1992-1994
  • Mitglied der Bilateralen Germanistenkommission DDR-ÄŒSSR 1975-1989
  • Mitglied der Sektion Deutsch als Fremdsprache im Komitee für den Sprachunterricht in der DDR 1978-1989
  • Mitglied im Rat für Sprachwissenschaften an der Akademie der Wissenschaften der DDR 1986-1989
  • Mitglied der Gesellschaft für Angewandte Linguistik 1991-1996
  • Mitglied der British Association for Applied Linguistics 1995-1999

Publikationen (Auswahl)

  • Methodisch aufbereitetes Arbeitsmittel zur Entwicklung des unmittelbar verstehenden Lesens und Konspektierens, des verstehenden Hörens und Mitschreibens (Grundstufe. Für den Lehrer T.: 1 + 2.), Leipzig 1969.
  • Einführung und Einübung des erweiterten attributivisch gebrauchten Adjektivs und Partizips unter dem Aspekt der Entwicklung des unmittelbar verstehenden Lesens, Leipzig 1968.
  • (mit Eckart Graf), Zur Systematisierung des Wortschatzes unter kommunikativen Aspekt auf der Stufe des Fortgeschrittenenunterrichts, Halle/Saale 1977.
  • Kommunikative und integrative Wortschatzarbeit, Leipzig 1981.
  • (mit Ursula Förster), Frisch Dein Deutsch auf!, Leipzig 1990
  • Effiziente Wortschatzarbeit: alte und neue Wege; Arbeit am Wortschatz; integrativ, kommunikativ, interkulturell, kognitiv, kreativ, Frankfurt/Main u.a. 1993.
  • Types of Motivation and their Relevance to Students Learning Foreign Languages, In: Stroinska, M.; Löschmann, M. [Hrsg.], Motivation and Feedback in Language Teaching and Learning, Kingston 1997.
  • (mit Nadeshda Kusnetsowa) Deutsch für Architekten: Fachtexte, Übungen, Wortschatz, Tomsk 2006.

Weitere Informationen

  • 1941-1944 Volksschule Bernsdorf
  • 1944-1947 Unterbrechung der Schulbildung durch Kriegs- und Nachkriegsereignisse
  • 1947-1951 Grundschule Zeitz
  • 1960 Staatsexamen in Germanistik, Anglistik, Pädagogik und Psychologie für das Lehramt an der zwölfklassigen Oberschule
  • 1960-1961 Oberschullehrer an der zehnklassigen Schulze-Delitzsch-Oberschule in Delitzsch
  • 1961-1967 Lehrer im Hochschuldienst für Deutsch als Fremdsprache am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1965-1968 aplm. wissenschaftlicher Aspirant am Herder-Institut der KMU Leipzig
  • 1967-1969 Mitarbeiter der 1966 gegründeten Forschungsabteilung des Herder-Instituts (unter Leitung von Prof. U. Förster)
  • 1969-1973 Cheflektor im Deutschlektorat des Kulturzentrums der DDR in Helsinki sowie u.a. Gastvorlesungen „Einführung in Applied Linguistics“ an der Ã…bo – Akademie in Turku
  • 1973-1980 Wissenschaftlicher Oberassistent in der Arbeitsgruppe Methodik/Linguistik des Deutschunterrichts für Ausländer innerhalb der Forschungsabteilung am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1975-1992 Mitglied des Redaktionsbeirates Deutsch als Fremdsprache (DaF)
  • 1977 Facultas docendi für Deutsch als Fremdsprache
  • 1984-1989 Gutachter im Beirat des Verlages Enzyklopädie Leipzig
  • 1991 Umwandlung durch Senat der Universität Leipzig in Dr. paed. habil.
  • 1994-1999 Reader of German an der Kingston-University in Kingston/London sowie Weiterführung der Vortrags- und Seminartätigkeit u. a. an Universitäten in Algerien, Brasilien, England, Japan, Frankreich, Kanada, Polen, Russland und den USA
  • seit 2000 Seminare und Entwicklungsprojekte im Rahmen des SES und des DAAD an Universitäten in Kasachstan, Polen, Russland (insbesondere Tomsk) und Serbien mit Schwerpunkt Fachsprachenunterricht: Deutsch für Juristen, Wirtschaftsdeutsch, Deutsch für Architekten
  • seit 2004 Mitwirkung an der Zusatzqualifizierung für DaZ-Lehrkräfte am IIK Berlin im Auftrag des BAMF. Seminare i. R. der unverkürzten und verkürzten ZQ am IIK Berlin, Jena, Gießen und Wetzlar sowie in der additiven ZQ/Alpha in Berlin
  • 2005-2006 Universität Qingdao (China) sprachliche Vorbereitung chinesischer Studierender auf ein Studium in Deutschland

Biographische, autobiographische Literatur

  • Löschmann, Martin, In: Kürschners Dt. Gelehrten-Kalender 2009 (22) Band II, H-L, S. 2498, München 2009.
  • Martin Löschmann, In: Blei, D., Zur Fachgeschichte Deutsch als Fremdsprache, Frankfurt/Main u.a. 2003, S. 87-120.
  • Kürschner, W., Linguisten-Handbuch: biographische und bibliographische Daten deutschsprachiger Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler der Gegenwart (2 Bde.), Tübingen 1994, S. 561/62.

Referenzen und Quellen

Eigene Angaben

Empfohlene Zitierweise:
Art:Martin Löschmann
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Loeschmann_1479
Datum: 20.02.2019


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