Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig
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Prof. Dr. sc. phil. Wolfgang Lorenz

Lebensdaten

geb. 16.08.1931 in Annaberg

Konfession: konfessionslos
PND: 13421255X

Lebenslauf

Studium

  • 1956-1960 Studium: Philosophie in Leipzig

Qualifikation

  • 1966 Promotion zum Dr. phil. in Philosophie an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Zu einigen Fragen des Zusammenhangs von Sprache und Gesellschaft: Eine kritische Auseinandersetzung mit Leo Weißgerber.
  • 1975 Promotion B zum Dr. sc. phil. in Philosophie an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Zum Verhältnis von Abbild und Bedeutung. Überlegungen im Grenzfeld zwischen Erkenntnistheorie und Semantik. (Gemeinschaftspromotion mit Gerd Wotjak)

Akademische Karriere

  • 1969-1972 Dozent für Dialektischen und Historischen Materialismus an der Sektion Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1972-1975 Dozent für Dialektischen und Historischen Materialismus an der Bergakademie Freiberg
  • 1975-1977 Dozent für Dialektischen und Historischen Materialismus an der Sektion Sektion Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1977-1979 oProf für Dialektischen und Historischen Materialismus an der Sektion Marxismus-Leninismus an der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1980-1990 oProf für Dialektischen und Historischen Materialismus an der Sektion Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig

Ämter

  • 1958-1961 Leiter der Studentenbühne der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1977-1979 Stellvertretender Direktor für Erziehung und Ausbildung der Sektion Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1981-1983 Stellvertretender Direktor für Forschung der Sektion Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1986-1989 Mitglied des Wissenschaftlichen Rates der Karl-Marx-Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Stellvertretender Leiter (ab 1989 Vorsitzender) der Arbeitsgemeinschaft Genealogie im Kulturbund der Stadt Leipzig 1980-1990

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Seit 1991 Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des Adam-Ries-Bundes e. V.
  • Mitglied der Leipziger Genealogischen Gesellschaft e. V. 1990-1994
  • Präsidialmitglied der Akademie für Genealogie, Heraldik und verwandte Wissenschaften e. V. 1990-1994

Publikationen (Auswahl)

  • (mit Bernd Lahl) Bericht über eine Reise in das Erzgebirge aus dem Jahre 1557, Kleinvoigtsberg 2008.
  • Zu einigen Fragen des Zusammenhangs von Sprache und Gesellschaft : Eine kritische Auseinandersetzg mit Leo Weisgerber, Leipzig 1966.
  • (mit Gerd Wotjak) Zum Verhältnis von Abbild und Bedeutung : Überlegungen im Grenzfeld zwischen Erkenntnistheorie und Semantik, Berlin 1977.
  • Die Röhling aus Geyer, Annaberg-Buchholz 2001.
  • (mit Bernd Rüdiger) Quellen zu Adam Ries, Annaberg-Buchholz 2009.

Weitere Informationen

  • 1938-1946 Volksschule Annaberg
  • 1946-1949 Lehre als Maschinenschlosser im VEB IKA (Installation, Kabel u. Apparate) Annaberg
  • 1949-1950 Maschinenschlosser im VEB IKA Annaberg
  • 1950-1951 Schulaktivleiter an der Berufsschule Annaberg
  • 1951-1953 Hilfsredakteur in der Kreisredaktion Annaberg für „Volksstimme“ Karl-Marx-Stadt
  • 1960-1965 Wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung Marxismus-Leninismus der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1965-1969 Wissenschaftlicher Oberassistent in der Abteilung Marxismus-Leninismus der Philologischen Fakultät der Karl-Marx-Universität
  • 1970 Facultas Docendi für Dialektischen und Historischen Materialismus
  • Ehrungen: 1972 Pestalozzi-Medaille (Bronze); 1980 Pestalozzi-Medaille (Silber); 1981 Ehrennadel der Karl-Marx-Universität Leipzig; 1986 Johannes - R. - Becher-Medaille (Bronze); 2001 Adam-Ries-Sonderpreis des Adam-Ries-Bundes e. V.; 2006 Ehrenmitglied der Leipziger Genealogischen Gesellschaft e. V.; 2008 Ehrenmitglied des Adam-Ries-Bundes e. V.
  • 1979-1980 Gastprofessur an der Ecole Superieure du Parti Congolais du Travail in Brazzaville (Volksrepublik Kongo).
  • 1988 Gastprofessur an der Volksuniversität Peking
  • 1991 Altersübergangsgeld mit Versetzung in den Ruhestand
  • Seit 1991 Freischaffender Publizist
  • 1995 Altersrentner

Biographische, autobiographische Literatur

  • Lorenz, Wolfgang, in: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1992, Bd. I-R, Berlin, New York 1993, S. 2224
  • „Wolfgang Lorenz zum 75. Geburtstag“ und „Glückwünsche für Wolfgang Lorenz“, in: Familie und Geschichte Heft 3 (2006), S. 523-525.
  • Wir gratulieren Wolfgang Lorenz zum 70. Geburtstag, in: Familie und Geschichte Heft 3 (2001), S. 139.
  • Dank an den Schriftleiter Prof. Wolfgang Lorenz, in: Familie und Geschichte Heft 1 (2010), S. 1-3.
  • Familie und Geschichte. Zum 70. Geburtstag von Prof. em. Dr. sc. Wolfgang Lorenz, in: Sächsische Heimatblätter Heft 6, 47 (2001), S. 383-384.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

Eigene Angaben

Empfohlene Zitierweise:
Art:Wolfgang Lorenz
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Lorenz_1481
Datum: 15.11.2018


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