Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig
Siegel der Universität Leipzig
Prof. Dr. phil. Theodor Litt Prof. Dr. jur. Erwin Jacobi Prof. Dr. phil. Klara Elisabeth Karg-Gasterstädt Prof. Dr. rer. pol. et phil. Wilhelm Stieda Prof. Dr. Adolf Strümpell
Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. phil. et jur. Paul Merker

Lebensdaten

geb. 24.04.1881 in Dresden
gest. 25.02.1945 in Stolpen
Konfession: evangelisch

Lebenslauf

Studium

  • Studium der Deutschen und Klassischen Philologie und des Sanskrit an den Universitäten Berlin, Heidelberg und Leipzig

Qualifikation

  • 1908 Habilitation für Germanische Philologie an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Simon Lemnius. Ein Humanistenleben.
  • 1908 Promotion zum Dr. jur. in Rechtswissenschaften
    Titel der Arbeit: Das Strafrecht der altisländischen Grágás.
  • 1906 Promotion zum Dr. phil. in Germanistik an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Studien zur neuhochdeutschen Legendendichtung.

Akademische Karriere

  • 1908-1917 PD für Germanische Philologie an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1917-1921 nichtplanmäßiger außerordentlicher Professor für Germanische Philologie an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1921-1925 ordentlicher Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Greifswald
  • 1928-1945 ordentlicher Professor für deutsche und skandinavische Literatur- und Geistesgeschichte an der Universität Breslau

Publikationen (Auswahl)

  • Reformation und Literatur. Ein Vortrag, Weimar 1918.
  • Neuere deutsche Literaturgeschichte, Gotha 1922.
  • (Mithrsg.) Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte, 4 Bde., Berlin 1925-31.
  • (Hrsg.) Zeitschrift für deutsche Philologie, Berlin u.a. 1926-1945.

Weitere Informationen

  • seit 1911 verheiratet mit Erna Müller, Tochter des Kaufmanns Robert Müller
  • betrachtete die deutsche Literaturgeschichte als Einheit verschiedener Zeiten und Epochen sowie sich mehr und mehr unterscheidender Sprachräume; bezog daher lateinische Literatur Deutschlands ebenso wie niederländisch-flämische und neuskandinavische Literatur in seine Arbeit ein

Referenzen und Quellen

DBE, Bd. 7, 1998, S. 74; NDB, Bd. 17, S. 155 f.; Kürschner 1931, Sp. 1929 f.; DBA II, Fiche 879, 434 f.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Paul Merker
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Merker_273
Datum: 14.12.2018


Impressum

Komplettes Impressum ansehen. Diese Seite ist Teil des Professorenkatalogs der Universität Leipzig. Bei Fragen und Anregungen, schicken Sie bitte eine E-Mail an: professorenkatalog@uni-leipzig.de.