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Prof. Dr. rer. nat. habil. Rudhard Klaus Müller

Lebensdaten

geb. 20.08.1936 in Glauchau

Konfession: ohne
PND: 136303846

Lebenslauf

Studium

  • 1954-1960 Studium der Chemie an der TH Merseburg und den Universitäten Halle-Wittenberg und Leipzig
  • 1956-1962 Studium der Medizin an der Karl-Marx-Universität Leipzig

Qualifikation

  • 1965 Promotion zum Dr. rer. nat. an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Beiträge zur Systematisierung der qualitativen Analyse in der gerichtlichen Chemie.
  • 1977 Habilitation für Toxikologie an der Akademie der Wissenschaften der DDR
    Titel der Arbeit: Beiträge zur Effektivitätssteigerung ausgewählter toxikologischer Analysenverfahren, besonders zum Nachweis akuter Intoxikationen.

Akademische Karriere

  • 1982-1987 Hochschuldozent für Forensische Toxikologie am Bereich Medizin der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1989-1992 außerordentlicher Professor für Forensische Toxikologie am Bereich Medizin der Universität Leipzig
  • 1992-2003 Professor für Forensische Toxikologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin
  • Mitglied der Gesellschaft Deutscher Chemiker seit 1961
  • Mitglied der International Association of Forensic Toxicologists seit 1974
  • Mitglied der Gesellschaft Toxikologische und Forensische Chemie seit 1990
  • Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin seit 2011
  • Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Toxikologische Chemie der Gesellschaft für Gerichtliche Medizin der DDR 1967-1990

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der NDPD (DDR) 1962-1989

Publikationen (Auswahl)

  • Beiträge zur Systematisierung der qualitativen Analyse in der gerichtlichen Chemie, Leipzig 1965.
  • Die toxikologisch-chemische Analyse, Dresden 1976.
  • Beiträge zur Effektivitätssteigerung ausgewählter toxikologischer Analysenverfahren besonders zum Nachweis akuter Intoxikationen, Berlin 1977.
  • Toxicological Analysis, Berlin 1991.
  • Doping. Methoden, Wirkungen, Kontrolle, München 2004.
  • mehr als 350 Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften

Weitere Informationen

  • ab 1960 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für gerichtliche Medizin und Kriminalistik der Universität Leipzig
  • 1975 Erteilung der Facultas docendi für Gerichtliche Medizin
  • Auszeichnungen: 1977 Virchow-Preis des Ministeriums für Gesundheitswesen der DDR; 1979 Leibniz-Preis der Universität Leipzig; 1986 Richard-Kockel-Medaille der Gesellschaft für Gerichtliche Medizin der DDR; 2003 Bundesverdienstkreuz am Bande; 2004 Alan-Curry-Award der TIAFT; Ehrenmitglied der Purkynje-Gesellschaft der Tschechischen Republik
  • seit 1987 Leiter des Postgradualstudiums Toxikologie der Universität
  • 1989 Umhabilitation
  • 1992-2006 Direktor des Instituts für Dopinganalytik und Sportbiochemie Dresden in Kreischa

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

Eigene Angaben zum Lebenslauf.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Rudhard Klaus Müller
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Mueller_1451
Datum: 14.12.2018


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