Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig
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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. phil. Hans Pezold

Lebensdaten

geb. 10.04.1901 in Mülsen St. Jacob
gest. 01.09.1984 in Leipzig
Konfession: konfessionslos
PND: 137611501

Lebenslauf

Studium

  • 1920-1925 Studium der Musik, Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Universiät Leipzig

Qualifikation

  • 1957 Promotion zum Dr. phil. in Musikwissenschaft an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Johann Gottfried Hientzsch (1787-1856). Sein Wirken für die Musik.

Akademische Karriere

  • 1959-1965 Dozent für Methodik der Musikerziehung an der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1965-1966 Professor mit vollem Lehrauftrag für Methodik des Musikunterrichts, Geschichte der Schulmusik und Formenlehre an der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Mitglied des Sächsischen Philologenvereins 1927-1933
  • Mitglied im Verband Deutscher Komponisten 1962-1984
  • Mitglied des Zentralvorstandes des Verbandes Deutscher Komponisten 1968-1975

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der SPD 1930-1933
  • Mitglied im NSLB 1933-1945
  • Mitglied der SPD/SED 1946-1984

Publikationen (Auswahl)

  • Eine Musikkusklasse an der Oberschule, in: Musik in der Schule 1 (1950) H. 2, S. 90f.
  • Die Situation des Konzertlebens, in: Kulturwille - Monatsblätter für Kultur der Arbeiterschaft 9 (1932) H. 10, S. 161.
  • Schuberts 'Lindenbaum' und 'Schäfers Klagelied' in der Oberschule, in: Musik in der Schule 4 (1953) H. 3; S. 95-100.
  • Realistische Musikästhetik, in: Musik in der Schule 5 (1954) H. 5, S. 228-231.
  • (hrsg. zus. mit Ena von Baer), Teure Freundin. Peter Iljitsch Tschaikowski in seinen Briefen an Nadeshda von Meck, Leipzig 1964.
  • (zus. mit Gertrud Freytag, Richard Schwarzbach und Walter Haake), Erfahrungen mit Instrumentalgruppen in der Schule, in: Musik in der Schule 2 (1951) H. 6, S. 241-248.
  • Etwa 85 Einführungen zu ETERNA-Schallplatten des VEB Deutsche Schallplatten Berlin.
  • Zahlreiche Besprechungen von Aufführungen in Oper und Konzert in der Tagespresse.

Weitere Informationen

  • 1907-1911 Besuch der Volksschule in Mülsen St. Jacob
  • 1911-1920 Besuch der Höheren Bürgerschule in Zwickau
  • 1920-1922 Musikalische Ausbildung am Konservatorium der Musik zu Leipzig
  • 1922-1923 Korrepetitor am Landestheater Altenburg
  • 1925 Universitätsabschluss für das Höhere Schulamt in Musik
  • 1926 Universitätsabschluss für das Höhere Schulamt in Deutsch
  • 1926-1927 Studienreferendar an der Thomasschule zu Leipzig
  • 1927-1933 Studienassessor an der Höheren Schule für Frauenberufe in Leipzig (Mozitzbastei)
  • 1928-1933 Freier Musikkritiker bei der Leipziger Volkszeitung
  • 1933-1941 Strafversetzung aus politischen Gründen (SPD-Mitglied und Musikkritiker bei der Leipziger Volkszeitung) in den Volksschuldienst
  • 1935-1940 Freier Musikkritiker der Neuen Leipziger Zeitung
  • 1941-1942 Wehrdienst in der Flugmeldekompanie des Luftnachrichten-Regiments Norwegen (Gefreiter)
  • 1942 Erweiterungsprüfung für das Höhere Lehramt in Erdkunde
  • 1942-1945 Meteorologe beim Wetterdienst der Wehrmacht in Norwegen (Unteroffizier)
  • 1945 (Mai bis Oktober) Englische Kriegsgefangenschaft in Norwegen und Heilbronn
  • 1946-1951 Freier Musikkritiker bei der Leipziger Volkszeitung
  • 1946-1952 Studienrat an der Leibniz-Oberschule als Oberschullehrer
  • 1947-1949 Dozent für Musik an der Volkshochschule Leipzig
  • 1949-1952 Lehrbeauftragter für Musikgeschichte und Methodik des Musikunterrichts an der Pädagogischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1952-1958 Wahrnehmungsdozent für Methodik des Musikunterrichts, Geschichte der Schulmusik, Ästhetik und Formenlehre am Institut für Musikwissenschaft der Philosophischen Fakultät
  • Auszeichnungen: 1952 Medaille für ausgezeichnete Leistungen; 1968 Verdienstmedaille der DDR; 1976 Johannes-R.-Becher-Medaille (Gold); 1979 Ehrennadel in Gold des Verbandes Deutscher Komponisten; 1981 Vaterländischer Verdienstorden
  • 1961-1965 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Leipzig
  • seit 1965 Nachfolgekandidat und Mitglied der Ständigen Kommission Kultur
  • 1966 Emeritierung
  • 1966-1968 Kommissarischer Leiter der Abteilung Theorie und Methodik des Musikunterrichts am Institut für Musikwissenschaft
  • 1968-1975 Vorsitzender des Bezirksverbandes Leipzig des Verbandes Deutscher Komponisten
  • 1971-1984 Mitglied des Wissenschaftlichen Rates für Unterrichtsmittel der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften
  • 1975 Ehrenvorsitzender des Bezirksverbandes Leipzig des Verbandes Deutscher Komponisten
  • Lehr- und Forschungsgebiet: Musikwissenschaft. Musikgeschichte und Methodik des Musikunterrichts.
  • Mitglied des Redaktionkollegiums "Musik in der Schule", Berlin

Referenzen und Quellen

UAL PA 4208.; Eigene Angaben zum Lebenslauf in Dissertation.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Hans Pezold
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Pezold_2604
Datum: 14.12.2018


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