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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. med. habil., Dr. med. h. c. Rudolf Luis Ferdinand Sachsenweger

Lebensdaten

geb. 26.02.1916 in Nahlendorf
gest. 20.11.2007 in Leipzig
Konfession: evangelisch-lutherisch
PND: 104661674

Lebenslauf

Studium

  • 1937-1938 Studium: Geschichte, Germanistik, Psychologie und Philosophie in Halle
  • 1941-1951 Studium: Medizin in Halle

Qualifikation

  • 1951 Promotion zum Dr. med. an der Universität Halle
    Titel der Arbeit: Das Verhältnis der Geschlechter in Bezug auf Natalität, Morbidität und Mortalität unter besonderer Berücksichtigung der Nachkriegsverhältnisse im Lande Sachsen-Anhalt.
  • 1956 Habilitation für Augenheilkunde an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    Titel der Arbeit: Experimentelle und klinische Untersuchungen des stereoskopischen Raumes.

Akademische Karriere

  • 1956-1958 Dozent für Augenheilkunde an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 1958-1968 Professor mit Lehrstuhl für Augenheilkunde an der Medizinischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1969-1981 oProf für Augenheilkunde am Bereich Medizin der Karl-Marx-Universität Leipzig

Publikationen (Auswahl)

  • Stereoskopische Bilder zu Übungen für schielende Kinder, Leipzig 1956.
  • Sehübungen, Leipzig 1965.
  • Notfallsituationen am Auge, Leipzig 1974.
  • Neuroophthalmologie, Leipzig 1975.
  • Kompendium und Atlas der Augenheilkunde. Für Medizinstudenten und Ärzte, Stuttgart 1976.

Weitere Informationen

  • 1935-1937 Ausbildung als Schulamtsbewerber an der Lehrerbildungsanstalt Lauenburg/Pommern, anschließend 6 Monate Dorfschullehrer und Kantor in Uchtenhagen
  • 1938-1941 Wehrdienst und Teilnahme am Zweiten Weltkrieg
  • 1943-1945 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg, 1945-1949 Kriegsgefangenschaft
  • 1951-1952 allgemeinärztliche Tätigkeit
  • 1952-1958 Mitarbeiter der Universitätsaugenklinik in Halle/Saale
  • 1955 Facharzt für Augenheilkunde
  • Auszeichnungen: 1967 Albrecht-von-Graefe-Preis der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, 1975 Verdienter Arzt des Volkes
  • 1996 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig
  • Schulbildung in Weißenfels

Biographische, autobiographische Literatur

  • Lößner, A. / Matzen, C., Prof. em. Dr. med. Dr. h.c. Rudolf Sachsenweger zum 90. Geburtstag, in: Ärzteblatt Sachsen 5/2006, S. 217.
  • Hass H.-D., Rudolf Sachsenweger (geb. 1916), in: Namhafte Hochschullehrer der Karl-Marx-Universität Leipzig, Bd. 8, Leipzig 1986, S. 51-56.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

Angaben seines Sohnes, Prof. Dr. med. Matthias Sachsenweger, Landshut.

Links

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Empfohlene Zitierweise:
Art:Rudolf Luis Ferdinand Sachsenweger
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Sachsenweger_1750
Datum: 14.12.2018


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