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Prof. Dr. med. Ferdinand Gottlob Paul Schroeder

Lebensdaten

Karl-Sudhoff-Institut für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften an der Universität Leipzig

Bildquelle: Karl-Sudhoff-Institut für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften an der Universität Leipzig

geb. 19.05.1873 in Berlin
gest. 07.06.1941 in Leipzig
Konfession: evangelisch

Lebenslauf

Studium

  • 1891-1896 Studium der Medizin an den Universitäten Berlin und Graz

Qualifikation

  • 1897 Promotion zum Dr. med. an der Universität Berlin
    Titel der Arbeit: Lungengangrän bei Perforation des Oesophagus durch verschluckte Fremdkörper.
  • 1905 Habilitation für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Breslau
    Titel der Arbeit: Über chronische Alkoholpsychosen.

Akademische Karriere

  • 1905-1909 PD für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Breslau
  • 1909-1912 aoProf für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Breslau
  • 1912-1925 oProf für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Greifswald
  • 1925-1938 oProf für Psychiatrie und Neurologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Ämter

  • 1932-1933 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Gründer und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Kinderpsychiatrie und Heilpädagogik
  • Präsident der Internationalen Gesellschaft für Kinderpsychiatrie
  • Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina seit 1923

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der DNVP bis 1924
  • Mitglied des Stahlhelms seit 1924

Publikationen (Auswahl)

  • Einführung in die Histologie und Histopathologie des Nervensystems, Jena 1908.
  • Geistesstörungen nach Kopfverletzungen. Für Neurologen und Chirurgen, Stuttgart 1915.
  • Stimmungen und Verstimmungen, Leipzig 1930.
  • Kindliche Charaktere und ihre Abartigkeiten, Breslau 1931.
  • Ideengehalt und Psychologie des Kommunismus, Leipzig 1939.
  • (Hrsg.), Atlas des Gehirns. 20 Horizontalschnitte durch eine Grosshirnhemisphäre, Breslau 1897.

Weitere Informationen

  • 1912-1925 Direktor der Psychiatrischen und Nervenklinik und der Poliklinik für Nervenkranke der Universität Greifswald
  • 1917 Eisernes Kreuz II. Klasse
  • 1925-1938 Direktor der Psychiatrischen und Nervenklinik der Universität Leipzig
  • heiratete die Witwe des Prof. Römer, Luise geb. Bene
  • während des Ersten Weltkrieges Rektor der Universität Greifswald
  • während des Zweiten Weitkrieges vertretungsweise Leitung der Psychiatrischen und Nervenklinik der Universität Halle/ Saale

Referenzen und Quellen

DBE, Bd. 9, 2. Aufl., 2008, S. 223; Kürschner 1935, Sp. 1254; DBA II, Fiche 1186, 192-195; DBA III, Fiche 825, 354-362; UAL, PA 1601.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Ferdinand Gottlob Paul Schroeder
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Schroeder_142
Datum: 22.05.2017


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