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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. h. c. Walter Simons

Lebensdaten

Juristenfakultät der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Arztrecht

Bildquelle: Juristenfakultät der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Arztrecht

geb. 24.09.1861 in Elberfeld
gest. 14.07.1937 in Neubabelsberg
Konfession: evangelisch
PND: 118614541

Lebenslauf

Studium

  • bis 1882 Studium: Rechtswissenschaften, Nationalökonomie, Philosophie und Geschichte in Straßburg, Bonn und Leipzig

Akademische Karriere

  • 1927-1937 oHonProf für Völkerrecht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig

Publikationen (Auswahl)

  • La conception du Droit international PrivÃé`après la doctrine et la pratique en Allemagne, Paris 1928.
  • Religion und Recht, Berlin 1936.
  • Kirchenvolk und Staatsvolk, Leipzig 1937.
  • Christentum und Verbrechen. Vortrag gehalten auf der Weltkonferenz für Praktisches Christentum zu Stockholm am 22.8.1925, Leipzig 1925.

Weitere Informationen

  • 1882 Referendarexamen in Colmar
  • 1887 Amtsrichter in Meiningen
  • 1893 Amtsrichter in Velbert
  • 1905 Oberlandesgerichtsrat in Kiel
  • 1907 Vortragender Rat im Reichsjustizamt
  • 1907 vortragender Rat Reichjustizministerium
  • 1918 Ministerialdirektor in der Reichskanzlei,
  • 1919 Generalkomissar der deutschen Friedensdelegation in Versailles, lehnte Friedensbedingung ab und trat nach Abschluss des Versailler Vertrages zurück
  • 1920 Geschäftsführer des RDI
  • 1920/21 Reichsaußenminister, trat aus Protest gegen das Londoner Ultimatum zurück
  • 1922-1929 Präsident des Reichsgerichts und des Reischsstaatsgerichtshofes
  • 1925 geschäftsführender Reichspräsident (zwischen Tod Eberts und Amtsantritt Hindenburgs)
  • 1925-1936 Leiter des Evangelisch-Sozialen Kongresses
  • Förderer der ökumenischen Bewegung
  • Vater von Hans Simons, der als amerikanischer Verbindungsoffizier maßgeblichen Anteil an der Entstehung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland hatte
  • Vater von Tula Simons, die mit dem Staatsrechtler Ernst Rudolf Huber verheiratet war

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

Biographisches Wörterbuch zur deutschen Geschichte, 2. Aufl., Augsburg 1995, Sp. 2663; DBE, Bd. 9, S. 335; Kürschner 1935, Sp. 1313 f.; DBA II, Fiche 1228, 176-201.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Walter Simons
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Simons_338
Datum: 15.11.2018


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