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Prof. Dr. med. habil. Felix Otto Skutsch

Lebensdaten

Universitätsarchiv Leipzig, N03880

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, N03880

geb. 14.01.1861 in Königshütte/Oberschlesien
gest. 19.02.1951 in Leipzig
PND: 102826870

Lebenslauf

Studium

  • 1879-1884 Studium der Medizin an den Universitäten Breslau, Freiburg und Leipzig

Qualifikation

  • 1884 Promotion zum Dr. med. an der Universität Breslau
    Titel der Arbeit: Die Lacerationen des Cervix uteri, ihre Bedeutung und operative Behandlung.
  • 1887 Habilitation für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Universität Jena
    Titel der Arbeit: Die Beckenmessung an der lebenden Frau.
  • 1905 Habilitation für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Die Entstehung der Hämatocele.

Akademische Karriere

  • 1887-1891 PD für Geburtshilfe und Frauenheilkunde an der Universität Jena
  • 1891-1903 nichtplanmäßiger außerordentlicher Professor für Geburtshilfe und Frauenheilkunde an der Universität Jena
  • 1905-1923 PD für Geburtshilfe und Frauenheilkunde an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1923-1933 nichtplanmäßiger außerordentlicher Professor für Geburtshilfe und Frauenheilkunde an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1945-1950 nichtplanmäßiger außerordentlicher Professor für Frauenheilkunde an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1950-1951 Professor mit Lehrauftrag für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Vorsitzender der Geburtshilflich-Gynäkologischen Gesellschaft zu Leipzig 1913-1923

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der DDP 1919-1924

Publikationen (Auswahl)

  • Geburtshilfliche Operationslehre. Für Studierende und Ärzte, Jena 1901.

Weitere Informationen

  • 1884-1897 Assistent an der Universitätsfrauenklinik Jena
  • 1903 Übersiedlung nach Leipzig
  • 1905 Umhabilitation an die Universität Leipzig
  • betrieb seit 1908 eine Privatpraxis in Leipzig
  • 1933 Entlassung nach Paragraph 3 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aufgrund seiner jüdischen Abstammung
  • 1936 Entzug der kassenärztlichen Zulassung, 1938 Berufsverbot und Aberkennung der Approbation als Arzt
  • 1938 Berufsverbot, Aberkennung der Approbation als Arzt
  • 1943 Deportation nach Theresienstadt, wo Skutschs Frau 1944 verstarb

Biographische, autobiographische Literatur

  • A. Meier, Lebensschicksal und wissenschaftliches Werk des Gynäkologen Felix Skutsch. Med. Diss., Leipzig 1995.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

G. Döderlein, Felix Skutsch + 1861-1951, in: Zentralblatt für Gynäkologie 73 (1951), 740-742; R. Stemmler, Felix Skutsch +, in: Geburtshilfe und Gynäkologie 135 (1951), S. 1-3; DBE, Bd. 9, 1998, S. 348; Kürschner 1931, Sp. 2814; Lambrecht, R., Politische Entlassungen in der NS-Zeit, Leipzig 2006, S.165-166; UAL, PA 192.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Felix Otto Skutsch
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Skutsch_339
Datum: 14.12.2018


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