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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. med. habil. Heinz Kurt Spitzbart

Lebensdaten

geb. 30.11.1930 in Leipzig
gest. 02.11.2008 in Erfurt
Konfession: evangelisch
PND: 105240761

Lebenslauf

Studium

  • 1949-1955 Studium der Medizin an der Universität Leipzig

Qualifikation

  • 1955 Promotion zum Dr. med. an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Über den Faktor P und das Vorkommen des Anti-P-Gehaltes im normalen menschlichen Serum.
  • 1964 Habilitation für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Die sogenannten antibiotischen Substanzen der normalen Scheidenkeime und ihr Einfluss auf die pathologische Scheidenflora.

Akademische Karriere

  • 1964-1969 Dozent für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Medizinischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1969-1971 Hochschuldozent für Gynäkologie und Geburtshilfe am Bereich Medizin der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1971-1974 oProf für Gynäkologie und Geburtshilfe am Bereich Medizin der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1976-1993 oProf für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Medizinischen Akademie Erfurt

Publikationen (Auswahl)

  • Zusammen mit J. Holtorff, S. Engel, Vulvitis - Kolpitis: ein Ratgeber für die Praxis, Leipzig 1981.
  • Zusammen mit A. Feldmann, Physiotherapie in Gynäkologie und Geburtshilfe, Leipzig 1982.
  • Hrsg., Infektionen mit humanen Papillomaviren, München 1997.
  • Zusammen mit A. Feldmann, Lehrbuch der Krankengymnastik in Gynäkologie und Geburtshilfe, 2. Aufl., Leipzig 1974.
  • Zusammen mit E. R. Weissenbacher, Mykosen in der Frauenheilkunde, München 2001.
  • ca. 250 Publikationen als Erst-, Ko- und Seniorautor in wissenschaftlichen Fachzeitschriften

Weitere Informationen

  • 1955-1956 Pflichtassistenz an den Kreiskrankenhäusern Annaberg und Olbernhau
  • 1956-1958 Assistenzarzt am Bezirkshygiene-Institut Leipzig, an der Universitätsfrauenklinik Rostock und an der Frauenklinik der Medizinischen Akademie Erfurt
  • 1958 Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • 1958-1961 Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universitätsfrauenklinik Leipzig
  • 1961-1974 Oberarzt an der Universitätsfrauenklinik Leipzig
  • 1971-1974 kommissarischer Leiter der Universitätsfrauenklinik Leipzig
  • 1974-1975 Hospitationen an der Universitätsfrauenklinik Halle/Saale und am Institut für Mikrobiologie der Universität Jena
  • 1980 in den wissenschaftlichen Rat der Medizinischen Akademie Erfurt berufen und 1990 in geheimer Wahl dort bestätigt
  • 1985 Medizinalrat
  • 1990 unter seiner Mitwirkung Zusammenführung der beiden deutschen Arbeitsgemeinschaften für Infektionen und Infektionsimmunologie in der Gynäkologie und Geburtshilfe
  • 1996 wurde zu seinen Ehren von der Europäischen Gynäkologisch-Urologischen Gesellschaft für Infektion der "Heinz-Spitzbart-Preis" gestiftet
  • 1996 Übertritt in den Ruhestand
  • 1996-2008 infektiologische Mitarbeit und Doktorandenbetreuung an der Universität München
  • nach 1996 geraume Zeit Weiterführung einer gynäkologisch-infektiologischen Sprechstunde in der Poliklinik Erfurt

Biographische, autobiographische Literatur

  • Hoyme, U. B., In memoriam Professor Dr. habil. Heinz Kurt Spitzbart, in: Ärzteblatt Thüringen 2008, S. 726.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

Angaben seines Sohnes Thomas Spitzbart, Erfurt; W. Mendling, Prof. Dr. med. habil. Heinz Kurt Spitzbart, geb. 30.11.1930, verstorben 02.11.2008. www.dmykg.de/die-gesellschaft/persoenl-nachrichten.html

Links

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Empfohlene Zitierweise:
Art:Heinz Kurt Spitzbart
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Spitzbart_1806
Datum: 12.12.2018


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