Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig
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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. med. Johannes Suckow

Lebensdaten

geb. 03.04.1896 in Stargard
gest. 09.04.1994 in Dresden

Lebenslauf

Studium

  • 1919-1923 Studium der Medizin an den Universitäten Berlin und München

Qualifikation

  • 1924 Promotion zum Dr. med. in Innerer Medizin an der Universität Berlin
    Titel der Arbeit: Atemstörung beid er Encephalitis epidemica.
  • 1950 Habilitation für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Katatone Syndrome bei organischen Psychosen und ihre Beziehungen zu schizophrenen Erkrankungen.

Akademische Karriere

  • 1954-1955 Professor mit Lehrauftrag für Psychiatrie und Neurologie an der Medizinischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1955-1957 Professor mit vollem Lehrauftrag für Psychiatrie und Neurologie an der Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus Dresden
  • 1957-1962 Professor mit Lehrstuhl für Psychiatrie und Neurologie an der Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus Dresden

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied im Opferring seit 1933
  • Mitglied der NSV seit 1935
  • Mitglied im Reichsbund deutscher Beamter seit 1935
  • Mitglied im NS-Ärztebund seit 1939
  • Mitglied im FDGB seit 1945
  • Mitglied im NSLB 1933-1935

Weitere Informationen

  • 1914-1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
  • 1923 Approbation
  • 1923-1924 Medizinalpraktikant, dann Volontärarzt an der II. Medizinischen Klinik der Charité in Berlin
  • 1924-1926 Volontärarzt an der Psychiatrischen und Nervenklinik der Charité bei Karl Bonhoeffer
  • 1926-1928 Assistenzarzt an der Psychiatrischen und Nervenklinik der Charité bei Karl Bonhoeffer, zugleich Anstellung in der Chemischen Abteilung des Pathologischen Instituts bei Rona
  • 1928-1933 Assistenzarzt an Neurologisch-Psychiatrischen Universitätsklinik Leipzig
  • 1934-1938 Abteilungsleiter in der Landesheil- und Pflegeanstalt Leipzig/Dösen
  • seit 1934 verheiratet mit Magdalene, geb. Moderau
  • 1938-1939 stellvertretender Leiter der Staatlichen Nervenklinik der Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein
  • 1939-1945 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg (Sanitätsdienst), 1945 französischen Kriegsgefangenschaft
  • 1942-1943 Arzt an der Heil- und Pflegeanstalt Wiesloch
  • 1943-1945 Stabsarzt und Abteilungsarzt der Hirnverletztenabteilung im Reservelazarett Wiesloch
  • 1945-1947 Abteilungsarzt der Landesheil- und Pflegeanstalt Leipzig/ Dösen
  • 1947-1954 stellvertretender Direktor der Landesheil- und Pflegeanstalt Leipzig/Dösen
  • zwischen 1955-1957 Aufbau der Psychiatrischen Klinik der Medizinischen Akademie Dresden
  • 1962-1963 nach Emeritierung noch Wahrnehmung der akademischen Pflichten aufgrund von Vakanz des Lehrstuhls
  • 1973 Verleihung der Medaille für treue Dienste im Gesundheits- und Sozialwesen in Gold

Biographische, autobiographische Literatur

  • Lienert, Marina, Deutsche Psychiatrie im 20. Jahrhundert. Der Lebensweg des Psychiaters Johannes Suckow (1896-1994), In: Sudhoffs Archiv zur Wissenschaftsgeschichte 84 (2000), S. 1-18.

Referenzen und Quellen

UAL, PA 1170.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Johannes Suckow
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Suckow_1387
Datum: 14.12.2018


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