Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig
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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. phil. Hans Teubner

Lebensdaten

geb. 25.04.1902 in Aue (Erzgebirge)
gest. 11.09.1992 in Berlin
PND: 108437698

Lebenslauf

Studium

  • 1928-1930 Studium: in Moskau

Qualifikation

  • 1972 Promotion zum Dr. phil. in Geschichte der Arbeiterbewegung am Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED
    Titel der Arbeit: Der Kampf der deutschen Kommunisten und die Bewegung "Freies Deutschland" in der Schweiz (Anfang 1943 bis Mai 1945).

Akademische Karriere

  • 1956-1957 Lehrauftrag für Theorie und Praxis der Pressearbeit an der Fakultät für Journalistik der Universität Leipzig
  • 1957-1959 Professor mit vollem Lehrauftrag für Theorie und Praxis der Pressearbeit an der Fakultät für Journalistik der Universität Leipzig

Ämter

  • 1957-1959 Prodekan der Fakultät für Journalistik der Universität Leipzig

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der SED seit 1946
  • Mitglied des Zentralvorstands des Verbandes der Journalisten seit 1960
  • Mitglied der KPD seit 1919

Publikationen (Auswahl)

  • Wenn wir die Macht haben ..., Berlin 1931.
  • Wer kommandiert die NSDAP?, Berlin [ca. 1932].
  • Exilland Schweiz. Dokumentar. Bericht über den Kampf emigrierter deutscher Kommunisten 1933 - 1945, Berlin (Ost) 1975.
  • Tatsachen und Argumente zum Programm der SPD, Gera 1957.

Weitere Informationen

  • 1916 Zeichenschule und Ausbildung zum Glasmaler
  • 1923 Stadtverordneter in Aue
  • seit 1924 Redakteur des "Kämpfer" (Chemnitz) und der "Freiheit" (Düsseldorf)
  • 1933-34 illegale Parteiarbeit, 1935 Verhaftung und Verurteilung zu 18 Monaten Zuchthaus
  • 1935-36 Wohlfahrtsarbeit in Berlin
  • 1936/37 Emigration in die CSR und nach Holland
  • 1937-39 Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg
  • 1939 Flucht in die Schweiz, dort KPD Funktionär
  • 1940/41 Internierung ins Zuchthaus St. Gallen
  • seit 1941 Internierungslager Gordola und illegale Parteitätigkeit
  • 1945-47 Chefredakteur der "Deutschen Volkszeitung" und der "Sächischen Zeitung", Mitglied im Landesvorstand der SED Sachsen
  • 1947-50 Lehrer an der Parteihochschule "Karl-Marx" der SED
  • 1950 Ausschluss aus der SED, 1953 Rehabilitierung
  • 1952-54 Dozent an der Fachschule für Energie Zittau
  • 1957-59 Direktor des Instituts für Theorie und Praxis der Pressearbeit der KMU Leipzig
  • 1959-63 Chefredakteur der LVZ und Mitglied der SED-Bezirksleitung
  • 1963-84 wiss. Mitarbeiter am Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED
  • diverse Auszeichnungen der DDR

Biographische, autobiographische Literatur

  • Prof. Hans Teubner. 60 Jahre, in: Neue Deutsche Presse 16 (1962), H. 4, S. 44.
  • Hans Teubner, in: Neue deutsche Presse 21 (1967), H. 4, S. 44 f.
  • Teubner, Hans, Exilland Schweiz. Dokumentar. Bericht über den Kampf emigrierter deutscher Kommunisten 1933-1945, Berlin (Ost) 1975.
  • Schlimper, Jürgen, Für keine Schublade passend. H. Teubner: Ein Exilant an leitender Stelle im DDR-Journalismus, in: Brehmer, Markus (Hrsg.), Deutsche Publizistik im Exil 1933-1945, Münster 2000, S. 354-375.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

Universitätsarchiv Leipzig: Professorendatenbank; UAL, PA 1770.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Hans Teubner
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Teubner_1152
Datum: 18.11.2018


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