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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. phil. Reinhold Trautmann

Lebensdaten

Universitätsarchiv Leipzig, N01977

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, N01977

geb. 16.01.1883 in Königsberg
gest. 04.10.1951 in Jena
PND: 118760750

Lebenslauf

Studium

  • seit 1900 Studium der Theologie und Philologie an den Universitäten Berlin, Königsberg und Freiburg

Qualifikation

  • 1906 Promotion zum Dr. phil. in Vergleichender Sprachwissenschaft an der Universität Göttingen
    Titel der Arbeit: Germanische Lautgesetze in ihrem sprachgeschichtlichen Verhältnis.
  • 1907 Habilitation für Philologie an der Universität Göttingen
    Titel der Arbeit: Die altpreußischen Sprachdenkmäler.

Akademische Karriere

  • 1907-1910 PD für Indogermanistik an der Universität Göttingen
  • 1910-1920 aoProf für Sprachwissenschaft und Slawische Philologie an der Deutschen Universität Prag
  • 1920-1921 oProf für Sprachwissenschaft und Slawische Philologie an der Deutschen Universität Prag
  • 1921-1926 oProf für Indogermanische und Slawische Philologie an der Universität Königsberg
  • 1926-1945/47 oProf für Slawische Philologie an der Philologisch-Historischen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1948-1951 oProf für Slawische Philologie an der Universität Jena
  • 1948-1951 oProf für Slawische Philologie an der Universität Jena

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Ordentliches Mitglied der Philologisch-Historischen Klasse der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig 1940-1951
  • Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1947-1949
  • Ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1949-1951

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der Gesellschaft der Freunde des neuen Rußland
  • Mitglied der NSV
  • Mitglied im NSLB seit 1934
  • Mitglied der NSDAP seit 1937
  • Mitglied im NSDStB seit 1938
  • Mitglied der DStP 1928-1931

Publikationen (Auswahl)

  • Die altpreußischen Sprachdenkmäler, Göttingen 1909.
  • Baltisch-slawisches Wörterbuch, Göttingen 1923.
  • Die elb- und ostseeslawischen Ortsnamen, 3 Bde., Berlin 1948-56.
  • Die slawischen Völker und Sprachen, Leipzig 1948.
  • Die Volksdichtung der Großrussen, Bd. 1: Das Heldenlied, Heidelberg 1935.

Weitere Informationen

  • 1939 Verbot der Schrift "Die wendischen Ortsnamen Ostholsteins, Lübecks, Lauenburgs und Mecklenburgs." aus politischen Gründen
  • unterstützte nach 1945 die kulturelle Ausrichtung der SBZ/DDR auf die UdSSR
  • Forschungen zu den slawischen Sprachresten im deutschen Raum
  • Maßgebliche Verdienste um Übersetzung slaw. Literatur

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBE, Bd. 10, 1999, S. 73.; Namhafte Hochschullehrer der Karl-Marx-Universität Leipzig, Bd. 7, S. 24-32.; Kürschner 1935, Sp. 1422.; DBA II, Fiche 1315, 110 f.; UAL, PA 267.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Reinhold Trautmann
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Trautmann_165
Datum: 15.11.2018


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