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Prof. Dr. jur. Franz Wieacker

Lebensdaten

Universitätsarchiv Leipzig, N03894

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, N03894

geb. 05.08.1908 in Stargard
gest. 17.02.1994 in Göttingen
PND: 118632345

Lebenslauf

Studium

  • Studium: Rechtswissenschaften in Tübingen, München und Göttingen

Qualifikation

  • 1930 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Freiburg
    Titel der Arbeit: Lex Commissaria. Erfüllgszwang und Widerruf im römischen Kaufrecht.
  • 1933 Habilitation für Römisches Recht an der Universität Freiburg
    Titel der Arbeit: Societas.

Akademische Karriere

  • 1933-1939 PD für Römisches Recht an der Universität Freiburg
  • 1937-1945 ordentlicher Professor für Römisches Recht, Deutsches Bürgerliches Recht und Bauernrecht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig
  • 1948-1953 oProf für Römisches Recht, Bürgerliches Recht und Neuere Privatrechtsgeschichte an der Universität Freiburg
  • 1953-1973 oProf für Römisches Recht, Bürgerliches Recht und Neuere Privatrechtsgeschichte an der Universität Göttingen

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften 1951-1994
  • Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1954-1994

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied im NS-Dozentenbund

Publikationen (Auswahl)

  • Handbuch der Altertumswissenschaft, Bd. 3/1 und 2, Römische Rechtsgeschichte, München 1988/2006..
  • Lex Commissaria. Erfüllgszwang und Widerruf im römischen Kaufrecht, Berlin 1932.
  • Privatrechtsgeschichte der Neuzeit. Unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung, Göttingen 1935.
  • Wandlungen der Eigentumsverfassung, Hamburg 1935.
  • Textstufen klassischer Juristen, Göttingen 1959.

Weitere Informationen

  • 1933-36 Lehrstuhlvertretungen in Frankfurt a. M., Kiel und Leipzig
  • lehnte 1942 einen Ruf nach Straßburg ab
  • 1945-48 Lehrstuhlvertretungen in in Göttingen und Freuburg i. Br.
  • Mitarbeit in der Akademie für Deutsches Recht (Ausschuss für Jugendrecht)

Biographische, autobiographische Literatur

  • Behrends, Okko (Hrsg.), Festschrift für Franz Wieacker zum 70. Geburtstag, Göttingen 1978.
  • Behrends, Okko, Franz Wieacker 5.8.1908 - 17.2.1994, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte (Römische Abteilung) 112 (1995), S. XIII-LXII.
  • Schreiber, Hans-Ludwig, In memoriam Franz Wieacker. Akademische Gedenkfeier am 19. November 1994 in Göttingen, Göttingen 1995.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBA II, Fiche 989, 190-207.; DBE, Bd.10, 2001, S. 476; Schumann, Eva, Von Leipzig nach Göttingen. Eine Studie zu wissenschaftlichen Netzwerken und Freundschaften vor und nach 1945, in: Festschrift der Juristenfakultät zum 600jährigen Bestehen der Universität Leipzig, hrsg. v. Mitgliedern der Juristenfakultät der Universität Leipzig, Berlin 2009, S. 633-678.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Franz Wieacker
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Wieacker_558
Datum: 09.12.2018


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