Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig
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Prof. Dr. phil. Max Paul Georg Willert

Lebensdaten

Privatbesitz

Bildquelle: Privatbesitz

geb. 12.12.1901 in Tanna bei Schleiz
gest. 17.06.1988 in Göttingen
Konfession: evangelisch-lutherisch
PND: 117390186

Lebenslauf

Studium

  • 1926-1928 Studium der Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Leipzig
  • 1938-1940 Studium an der Musikhochschule Weimar

Qualifikation

  • 1940 Promotion zum Dr. phil. in Germanistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Titel der Arbeit: Deutsche Übersetzungen des Walthariliedes: Scheffel, Winterfeld, Althof.

Akademische Karriere

  • 1942-1945 Dozent für Musikpädagogik an der Musikhochschule Weimar
  • 1951 PD für Musikerziehung an der Universität Rostock
  • 1951-1952 Dozent für Musikerziehung an der Universität Rostock
  • 1952-1953 Dozent für Musikerziehung an der Pädagogischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1952-1953 PD an der Universität Leipzig
  • 1953-1956 Professor mit Lehrauftrag für Theorie der Musik- und Gesangsausbildung an der Pädagogischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1956-1965 Professor mit Lehrauftrag für Theorie der Musik- und Gesangsbildung an der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1965-1967 Professor mit vollem Lehrauftrag für Musikgeschichte, Instrumentenkunde und Volksliederkunde an der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig

Ämter

  • 1957-1959 Prodekan der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Mitglied der Gesellschaft für Musikforschung

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied im Verband deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler seit 1960
  • Mitglied der NSDAP 1933-1945
  • Mitglied im Kulturbund 1947-1967
  • Mitglied der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse Urania 1960-1967

Publikationen (Auswahl)

  • Robert Schumann. Leben und Werk, in: Volksmusik 1 (1956), H. 1, S. 1 ff. u. H. 3, S. 3 ff.
  • Friedrich Silchers Bedeutung für die Volksliedpflege, in: Musik in der Schule 12 (1961), H. 7/8, S. 296-302.
  • Weltliche Elemente im alten deutschen geistlichen Volkslied, in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Karl-Marx-Universität Leipzig, Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe 12 (1963), H. 2, S. 485 ff.
  • Ein Kanonblatt des 17. Jahrhunderts und sein Verfasser Johann Georg Keyrleber, in: Festschrift Heinrich Besseler zum sechzigsten Geburtstag, Leipzig 1961, S. 317-324.

Weitere Informationen

  • 1917-1921 Besuch des Lehrerseminars in Leipzig
  • 1921-1926 Volksschullehrer in Chemnitz
  • 1928 Erwerb der Lehrbefähigung für Gesang am Landeskonservatorium zu Leipzig
  • 1928-1938 Musiklehrer am Realgymnasium in Greiz sowie Tätigkeit als Konzert- und Oratoriensänger
  • verheiratet seit 1931 mit Hildegard, geb. Henicke
  • 1940-1942 Musiklehrer am Realgymnasium Greiz
  • 1942-1943 Oberschullehrer an der Aufbauschule in Weimar, zugleich Dozent am Musikpädagogischen Institut der Musikhochschule Weimar
  • 1943-1945 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg (Musikkorps)
  • 1945-1947 französische Kriegsgefangenschaft
  • 1947-1949 Chorleiter und Opernsänger am Theater in Greiz
  • 1949-1951 Opern- und Konzertsänger als lyrischer Bariton am Landestheater in Wismar
  • Auszeichnungen: 1963 Pestalozzi-Medaille in Bronze, 1965 Medaille für ausgezeichnete Leistungen
  • 1966-1967 Leiter der Abteilung Künstlerische Praxis am Musikwissenschaftlichen Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1972 Übersiedlung in die Bundesrepublik (Dietzenbach-Steinberg)
  • 1972-1978 Vertretung des Organisten in der Evangelischen Martin-Luther-Gemeinde Dietzenbach-Steinberg
  • 1981-1986 Vertretung des Organisten in der Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde St. Petri in Göttingen-Weende und in der Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde der Klosterkirche St. Nikolaus in Göttingen-Nikolausberg

Biographische, autobiographische Literatur

  • Rothe, Hans-Joachim, Prof. Dr. Paul Willert zum 60. Geburtstag, in: Musik in der Schule 13 (1962), S. 9-11.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

UAL, PA 2946; UAJ, Bestand M, Nr. 607, Bl. 117-119; eigene Angaben in der Dissertation; ergänzende Angaben der Schwiegertochter Gisela Wetzel-Willert.

Empfohlene Zitierweise:
Art:Max Paul Georg Willert
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Willert_688
Datum: 18.11.2018


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