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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. phil. et theol. Johann Georg Benedikt Winer

Lebensdaten

geb. 13.04.1789 in Leipzig
gest. 12.05.1858 in Leipzig
Konfession: evangelisch-lutherisch
PND: 117403393

Lebenslauf

Studium

  • seit 1809 Studium: Theologie und Philologie in Leipzig

Qualifikation

  • Promotion zum Dr. phil. in Philologie an der Universität Leipzig
  • 1817 Habilitation für Philologie an der Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: De Versionis Pentateuchi Samaritanae Indole.

Akademische Karriere

  • 1817-1819 PD für Philologie an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1819-1823 aoProf für Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1823-1832 oProf für Theologie an der Universität Erlangen
  • 1832-1858 oProf für Exegetische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig

Ämter

  • 1835-1836 Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1839-1840 Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1842 Rektor der Universität Leipzig
  • 1843-1844 Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1845 Prodekan der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1848-1849 Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1852-1853 Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig

Publikationen (Auswahl)

  • Biblisches Realwörterbuch. Zum Handgebrauch für Studierende, Kandidaten, Gymnasiallehrer und Prediger etc., Leipzig 1820.
  • Handbuch der theologischen Literatur hauptsächlich der protestantischen. Nebst kurzen biographischen Notizen über die theologischen Schriftsteller, Leipzig 1821.
  • Grammatik des neutestamentlichen Sprachidioms als sichere Grundlage der neutestamentlichen Exegese, Leipzig 1822.
  • Comparative Darstellung des Lehrbegriffs der verschiedenen christlichen Kirchenpartheien nebst vollständigen Belegen aus den symbolischen Schriften derselben in der Ursprache, Leipzig 1824.
  • Grammatik des biblischen und targumischen Chaldaismus, Leipzig 1824.

Weitere Informationen

  • 1819 von den Universitäten Halle und Rostock mit dem theologischen Doktorgrad geehrt
  • seit 1819 Kustos an der Universitätsbibliothek Leipzig
  • Königlich Bairischer Kirchenrath; seit 1845 Domherr des Hochstifts Meißen
  • Schwerpunkt seiner Arbeiten bildete die sprachliche Erforschung des Neuen Testamentes, er gründete und leitete eine exegetische Societät in Leipzig
  • früher Verlust der Eltern; Änderung des Familiennamens mit seiner Habilitation von "Wiener" zu "Winer"

Biographische, autobiographische Literatur

  • Schmidt, Woldemar, Zum Gedächtnis Dr. Georg Benedikt Winer's, in: Beiträge zur sächsischen Kirchengeschichte, Bd. 3, Leipzig 1885, S. 25-38.
  • Reden bei der Begräbnissfeier des am 12. Mai 1858 entschlafenen G. B. Winer. Gehalten am 14. Mai, Leipzig 1858.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBA I, Fiche 1377, 313-316; DBA II, Fiche 1412, 356-375; ADB, Bd. 43, 1898, S. 425-427.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Johann Georg Benedikt Winer
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Winer_1310
Datum: 16.11.2018


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