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Prof. Dr. phil. Adolf Zade

Lebensdaten

Universitätsarchiv Leipzig, N00169

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, N00169

geb. 12.10.1880 in Polzin
gest. 28.03.1949 in Stockholm
Konfession: evangelisch-lutherisch
PND: 101673353

Lebenslauf

Studium

  • Studium der Naturwissenschaften und Landwirtschaft an der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin und der Universität Jena

Qualifikation

  • 1914 Habilitation für Landwirtschaft an der Universität Jena
    Titel der Arbeit: Serologische Studien an Leguminosen und Gramineen.
  • 1909 Promotion zum Dr. phil. in Landwirtschaft an der Universität Jena
    Titel der Arbeit: Flughafer (Avena fatua).

Akademische Karriere

  • 1914-1919 PD für Landwirtschaft an der Universität Jena
  • 1919 nichtplanmäßiger außerordentlicher Professor für Landwirtschaft an der Universität Jena
  • 1919-1920 planmäßiger außerordentlicher Professor für Pflanzenbaulehre an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1920-1933 oProf für Pflanzenbaulehre an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig

Ämter

  • 1926-1928 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Mitglied der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft

Publikationen (Auswahl)

  • Der Flughafer (Avena fatua), Berlin 1912.
  • Der Hafer. Eine Monographie auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage, Jena 1918.
  • Das Knaulgras (Dactylis glomerata L.), Berlin 1920.
  • Werdegang und Züchtungsgrundlagen der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen (= Aus Natur und Geisteswelt, Bd. 766), Leipzig-Berlin 1921.
  • Pflanzenbaulehre für Landwirte, Berlin 1933.

Weitere Informationen

  • verheiratet seit 1910 mit der Schriftstellerin Beatrice, geb. Baecklund
  • 1914-1918 kommissarischer Direktor des Landwirtschaftlichen Instituts der Universität Jena
  • 1933 Emigration nach Schweden; dort in der chemischen Industrie mit der Entwicklung von Saatschutzmitteln beschäftigt
  • 1933 Entlassung nach Paragraph 3 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aufgrund seiner jüdischen Abstammung
  • Arbeitsschwerpunkte: Getreidekrankheiten, Wasserhaushalt von Nutzpflanzen, Züchtung von Futtergräsern und Getreiden

Biographische, autobiographische Literatur

  • Arland, Anton / Christoph, Karl / Röhlig, Erdmann, Adolf Zade. Direktor des Institutes für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der Universität Leipzig (1919-1933), in: Engelberg, Ernst (Red.) Karl-Marx-Universität Leipzig : 1409-1959. Beiträge zur Universitätsgeschichte, Bd. 2, Leipzig 1959, S. 248-261.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBE, Bd. 10, 1999, S. 612; Bedeutende Gelehrte in Leipzig, Bd. 2, S. 165-178; Kürschner 1935, Sp. 1578; DBA II, Fiche 1438, 4-7; UAL, PA 197; Lambrecht, R., Politische Entlassungen in der NS-Zeit, Leipzig 2006, S.201-202.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Adolf Zade
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Zade_182
Datum: 17.10.2017


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