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• International Shenoute colloquium, June 10 - 14, 2013 in Leipzig • Special exhibition "Aus ägyp­tischen Klöstern", June 10 - 15, 2013:

Griechisch und Koptisch im Werk eines Ägyp­tischen Klosterabts im 5. Jh.

Koptologen aus Deutschland, Canada, den USA, Frankreich, Italien, Spanien und Israel treffen sich vom 10. bis 14. Juni am Ägyptologischen Institut der Uni­versität zu einem Kolloquium unter dem Titel: Shenoute as a Point of Contact between Greek and Coptic? The Greek Component of a Great Coptic Author's Language. Schenute war vom späten 4. Jh. bis in die Mitte des 5. Jh.s n. Chr. Abt eines der frühen Klöster Ägyptens, des heute sogenannten Weißen Klosters bei Sohag (Oberägypten). Sein Werk, an Umfang und Bedeutung für die koptische Kirchen­literatur etwa dem des Augustinus für die westliche Kirche vergleichbar, ist bis heute nicht vollständig ediert. Ein internationales Expertenteam, zu dem die Teilnehmer des Leipziger Kolloquiums gehören, arbeitet seit Jahren an einer kritischen Edition des Gesamtwerks. In Leipzig wird der Einfluss von griechischem Wortschatz und griechischer Rhetorik auf das Werk dieses Autors diskutiert werden. Die Einwirkung der griechischen Sprache auf das Ägyptische wird derzeit am Ägyptologischen Institut -Georg Steindorff- im Rahmen des DFG-Lang­zeitprojekts Database and Dictionary of Greek Loanwords in Coptic erforscht.
Aus Anlass des internationalen Kolloquiums wird im Forschungslesesaal der Bibliotheca Albertina (Beet­hovenstr. 6) von Montag, d. 10. Juni, bis Samstag, d. 15. Juni, eine kleine Sonderausstellung gezeigt: "Aus ägyptischen Klöstern. Koptische Manuskripte aus den Sondersammlungen der UB Leipzig" (Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9.00-20.00 Uhr; Sa. 10.00-19.00 Uhr).
Am Mittwoch, d. 12. Juni, findet um 18.15 Uhr im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina ein öffentlicher Vortrag statt: Prof. Dr. Stephen Emmel (Münster), Editor-in-chief der Werkausgabe Schenutes, spricht über "Eine ägyptische Klosterbibliothek in alle Welt zerstreut: Schenute der Archimandrit und die koptischen Manuskripte des Weißen Klosters". Anschließend wird eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung angeboten.
Das Kolloquium wird von der Deutschen Forschungs­gemeinschaft und der Rahn Dittrich Group gefördert.