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Neuronales Tissue Engineering 3D in vitro-Netzhautmodelle

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Dipl.-Biochem. Dana Krinke
E-mail: andree.rothermel@bbz.uni-leipzig.de

Neue dreidimensionale Gewebemodelle sind für die funktionelle Testung von Wirkstoffen und Therapiekonzepten im Sinne eines Wirkstoff-Präscreenings in der Neurologie von großem Interesse. Komplexe, mehrschichtige zelluläre Systeme wie die Netzhaut repräsentieren das zentrale Nervensystem. Gewebe-Rotationskultivierungssysteme sowie Säugernetzhautmodelle stehen bereits für die Wirkstofftestung und die Therapieentwicklung zur Verfügung.

Forschung
Die Technologie (Rotationsplattformen) wird auch für die Stammzellkultivierung eingesetzt. Mathematische Modelle für die Reaggregation von dispergierten, embryonalen Netzhautzellen werden erstellt, um den Vorgang der Aggregation und der Stratifizierung verstehen und erklären zu können. Genmodifizierte z.B. gene knock down Retinae werden erzeugt und auf molekularer Ebene analysiert.

Serviceangebot
Es können bereits korrekte sowie pathologe dreidimensionale, eukaryotische Netzhautmodelle angeboten werden. Die Retina-Ankopplung an Mikrostrukturen, wie z.B. Biochips für die elektrophysiologische Stimulation, Ableitung und das bioelektronische Monitoring eröffnen einen neuen Weg zum nichtinvasiven Hochdurchsatz-Screening an komplexen biologischen Systemen. Wirkstofftransport, -penetration und -wirkung können somit ultraschnell, in Echtzeit und hoher Sensitivität durchgeführt werden. Individuelle biohybride Systeme oder Gewebemodelle werden bezüglich der Anforderungen und des Einsatzes generiert.

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