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Einzelveröffentlichungen 1996-2001

2001 und früher

Metropole_OME Metropolie Europy srodkowo-Wschodniej w XV i XVI wieku. Prezentacja tematów projektu "Metropolen I"

Herausgeber/Redaktion: Leszek Belzyt und Jan Pirozynski
Ort, Verlag: Kraków, Naklad Polskiej Akad. Umiejetnosci
Reihe: Polska Akademia Umiejetnosci / Wydzial Historyczno-Filozoficzny: Prace Komisji srodkowoeuropejskiej; 8
Jahr: 2000
ISBN: 83-86956-94-1

Aus dem Inhalt: Eberhard, Winfried: Metropolen Ostmitteleuropas im 15.–17. Jahrhundert. Erläuterung eines Forschungsprogramms ; Lambrecht, Karen: Zentrum und Kommunikation – Ostmitteleuropäische Metropolen im Vergleich (um 1500) ; Michels, Georg: Strukturen im Wandel. Die wirtschaftliche Entwicklung ostmitteleuropäischer Metropolen im Vergleich (15./16. Jahrhundert) ; Belzyt, Leszek: Krakau und Prag um 1600. Vergleich der topographischen und demographischen Aspekte ; Petersen, Heidemarie: Judengemeinde und Stadtgemeinde in Polen im 14.–16. Jahrhundert. Krakau, Posen, Lemberg; Langer, Andrea: Frauen – Kunst –Kulturtransfer. Ein Forschungsprojekt zu weiblichen Mitgliedern der jagiellonischen Dynastie im 15. und 16. Jahrhundert ; Dmitrieva-Einhorn, Marina: Rezeption der italienischen Kunst in Krakau und Prag im 16. Jahrhundert. Ein Vergleich ; Bartetzky, Arnold: Stadt und Königtum. Frühneuzeitliche Rathausdekorationen in Polen als politische Zeugnisse.

Rezension:

  • Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 2 (2008), 126 f.

Comparativ10 Zugänge zu historischen Meistererzählungen

Herausgeber:  Matthias Middell, Monika Gibas und Frank Hadler
Ort, Verlag: Leipzig, Leipziger Universitätsverlag
Zeitschrift: Comparativ. Leipziger Beiträge zur Universalgeschichte und vergleichenden Geschichtsforschung 10(2000)2
Jahr: 2000
ISBN: 3-93465-60-3
ISSN: 0940-3566
Preis Einzelheft: 14.80 EUR


Aus dem Inhalt: Middell, Matthias, Gibars, Monika, Hadler, Frank: Sinnstiftung und Systemlegitimation durch historisches Erzählen. Überlegungen zu Funktionsmechanismen von Repräsentationen des Vergangenen; Klimó, Árpád v.: Nationale Geschichtskulte als Teile einer Geschichtskultur. Ungarn im europäischen Kontext; Winkler, Martina: "In unteilbarer Einheit mit unserer Geschichte". Die Geschichte der KSC als neue Meistererzählung; Hadler, Frank: Meistererzählungen über die erste Jahrtausendwende in Ostmitteleuropa. Deutungen des Jahres 1000 in Gesamtdarstellungen zur polnischen, tschechischen und ungarischen Nationalgeschichte; Friedrich, Cathrin: Die Konstituierung von Regionalgeschichte in Sachsen und der Bretagne und ihre Rolle für regionale Identifikation.


HB_Suedosteuropa Südosteuropa: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur. Ein Handbuch

Herausgeber: Magarditsch Hatschikjan und Stefan Troebst
Ort, Verlag: München, C. H. Beck Verlag
Jahr: 1999
ISBN:
3406453449
Preis: 39.88 EUR


Das Handbuch bietet eine Darstellung und Analyse der Bedingungen, Strukturen, Strömungen und Fragen, die die Region Südosteuropa prägen. Wer sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede, über die Region als Ganzes oder über einzelne Themenbereiche – etwa: historische und strukturelle Hintergründe, Sozialstrukturen, Modernisierungsansätze, Nationalitäten, Kirchen, politische und Verfassungssysteme, Staatenlandschaft, Außenpolitik, Wirtschaftsordnungen, Wirtschaftspolitik, Kultur, Medien oder Bildungswesen – informieren will, erhält hier Auskunft.

Rezension:

  • Slavic Review 60, H3 (2001)

Comparativ5 Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in vergleichender Absicht

Herausgeber: Frank Hadler

Ort, Verlag: Leipzig, Leipziger Universitätsverlag
Zeitschrift: Comparativ. Leipziger Beiträge zur Universalgeschichte und vergleichenden Geschichtsforschung 8(1998)5
Jahr: 1998
ISBN:
3-933240-31-X
ISSN: 00940-3566
Preis Einzelheft: 14.80 EUR


Aus dem Inhalt: Frank Hadler: Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in vergleichender Absicht. Einleitende Bemerkungen; Christian Lübke: Die Prägung im Mittelalter: Frühe ostmitteleuropäische Gemeinsamkeiten; Karen Lambrecht: Zentrum und Kommunikation – Ostmitteleuropäische Metropolen im Vergleich (ca. 1450–1550); Marina Dmitrieva: Die Metropolen Ostmitteleuropas Krakau und Prag im 16. Jahrhundert. Ein kunsthistorischer Vergleich; Joachim Bahlcke: Unionsstrukturen und Föderationsmodelle im Osten des ständischen Europa. Anmerkungen zu vergleichenden Ansätzen über das frühneuzeitliche Ostmitteleuropa; Arno Strohmeyer: Vergleichende Ständegeschichte und "intellectual history" als Forschungsstrategie in Ostmitteleuropa: Das politische Denken der österreichischen und ungarischen Stände (1550–1650); Hans-Christian Maner: Unierte Kirchen und Nationsbildungsprozesse im ostmitteleuropäischen Vergleich; Hans-Christian Trepte/Frank Hadler: "Gespaltene" Geschichtsschreibung in Ostmitteleuropa. Perspektiven einer vergleichenden Zusammenschau am Beispiel des polnischen Exils.


Hist_Staetten Handbuch der historischen Stätten. Böhmen und Mähren. [= Lexikon historických míst cech, Moravy a Slezska.]

Herausgeber: Joachim Bahlcke, Winfried Eberhard und Miloslav Polivka
Ort, Verlag: Stuttgart, Alfred Kröner Verlag [Praha, Argo]
Jahr: 1998 [2001]
ISBN:
3-520-32901-8  [80-7203-402-2]
Preis: 34.80 EUR


Die Länder Böhmen und Mähren, aus denen die heutige Tschechische Republik besteht, gehören zu den bedeutendsten Geschichts- und Kulturlandschaften Mitteleuropas. Das von deutschen und tschechischen Autoren gemeinsam verfaßte Handbuch beschreibt in 724 alphabetisch angeordneten Artikeln die Geschichte von Städten, Marktflecken, Burgen, Adelssitzen und Klöstern in ihren politisch-herrschaftlichen, kirchlichen und kulturellen Bezügen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Alle Orte, für die ein historischer deutscher Name existiert, werden unter diesem aufgeführt. Eine Ortsnamenkonkordanz ermöglicht ihre Erschließung vom heutigen Ortsnamen aus. Erstmals wird für jeden Ort die Entwicklung der Bevölkerungszusammensetzung im 19. und 20. Jahrhundert aufgeführt. Bei bedeutenden Orten ergänzen historische Stadtpläne die Darstellung. Die geschichtliche Einführung und ein ausführlicher Anhang mit Stammtafel, Bischofslisten, Glossar, Literaturverzeichnis, Personenregister und Gebietskarten machen den Band überdies zu einem umfassenden Nachschlagewerk zur Geschichte Böhmens und Mährens.

Rezensionen:

  • Prager Zeitung 41 (1998) 8.–14.10.98
  • Sobótka 2 (1999), 25–52
  • CMM CXVIII/ 1 (1999), 196–97
  • CCH 97/3 (1999), 611–613
  • Österreichische Osthefte 43 (2001)
  • Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 1 (2000)
  • Innsbrucker Historische Studien 22 (2000)
  • Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 1 (2001)
  • Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 48/H.2 (2000)

Ranisch Beschreibung derer vornehmsten Gebäude in der Stadt Danzig

Autor: Bartel Ranisch
Herausgegeben und mit einem Kommentar versehen von: Arnold Bartetzky und Detlev Kraack
Ort, Verlag: Marburg, Herder-Institut
Reihe: Quellen zur Geschichte und Landeskunde Ostmitteleuropas, 1
Jahr: 1997
ISBN:
3-87969-256-4
Preis: 14.00 EUR


In der vorliegenden Edition wird ein grundlegender Quellentext zur vormodernen Bau- und Kulturgeschichte Danzigs vorgestellt. Das handschriftlich überlieferte Werk des Danziger Ratsmaurermeisters, das hier erstmals im Druck erscheint, ist selbst in der Danziger Lokalforschung bis heute nahezu unbekannt geblieben. Zwar wurde es in der Forschung der letzten Jahrzehnte immer wieder erwähnt, allerdings bislang sehr selten – und niemals vollständig – als Quelle ausgewertet. Mit der vorliegenden Edition wird das Werk, gleichsam mit dreihundertjähriger Verspätung, erstmals einem breiteren Leserkreis zugänglich gemacht.
Nach einer Widmung am Beginn des Buches an die namentlich aufgezählten Vertreter des Danziger Stadtregiments und einer an dieselben gerichteten Vorrede werden in 52 Kapiteln von recht unterschiedlicher Länge die einzelnen Bauwerke zunächst in ihrem Grundrissen und anschließend im Aufriß beschrieben. In den Beschreibungen verweist Ranisch systematisch auf die von ihm als Illustrationen vorgesehenen Kupferstiche, die sich bedauerlicherweise ebenso wenig wie die zugrundeliegenden Zeichnungen erhalten haben. Aus diesem Grunde wurden als Illustrationen Kupferstiche und Radierungen verschiedener Autoren aus dem 17. bis 19. Jh. ausgewählt. Sie sind jedoch kein integraler Bestandteil der Edition sondern sind einzig als anschauliche Orientierungshilfe aufzufassen.


Hausbau.png Hausbau und Raumstruktur früher Städte in Ostmitteleuropa. [Suplementum 6]

Herausgeber: Hansjürgen Brachmann und Jan Klápšte
Ort, Verlag: Památky archeologické. Prag, Institut of Archaeology
Jahr: 1996
ISBN:
80-901934-7-1
Preis: 14.00 EUR


Bereits im Hochmittelalter wurden in einem allgemeinen Prozeß wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, politischer und kultureller Intensivierung die Grundlagen des modernen Europa geschaffen. Die Stabilisierung der politischen Verhältnisse in der Festigung der europäischen Staaten und Herrschaftssysteme von Kastilien und Sizilien bis Polen begünstigte einen allseitigen wirtschaftlichen Aufschwung. In der Geschichte Ostmitteleuropas ist diese Entwicklung ganz wesentlich mit jenem Prozeß verknüpft, den die historische Forschung unter dem Begriff der Ostsiedlung zusammenfaßt und der mit einer Ausweitung wirtschaftlicher, rechtlicher und sozialer Innovationen Westeuropas über die Grenzen des Römisch-Deutschen Reiches hinaus nach Osten verbunden war. Die Interpretation dieses Prozesses wurde in der älteren Geschichtsforschung ganz unangemessen mit Vorstellungen von Kulturgefälle und nationaler Vorherrchaft oder Unterdrückung belastet, so daß man damit eher das Trennende als das Verbindende der Entwicklung betonte. Inzwischen sind jedoch solche Deutungen – auch infolge internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit – durch ausgewogene und sachliche Urteile in der Einzelforschung ersetzt worden, die die Ostsiedlung in den Zusammenhang eines allgemeinen europäischen Verdichtungsvorganges stellen. Die vorliegenden Studien sind der Genese der frühstädtischen Entwicklung gewidmet, die der Stadt im Rechtssinne, wie sie die Kolonisation entwickelte, vorausging. Auf der Grundlage der ursprünglichen Gestaltung von Hausbau und Parzellenstruktur versuchen die Autoren, Fragen der ersten Gestaltung rechtsstädtischer Strukturen unter Beachtung lokaler und fremder Einflüsse einer Lösung näherzubringen. Der Publikation liegen die Ergebnisse eines Kolloquiums zugrunde, das 1995 in Zusammenarbeit mit polnischen, tschechischen und slowakischen Wissenschaftlern veranstaltet worden ist.


Rum_dt_Klas Rumänien und die Deutsche Klassik. Deutsch-Rumänisches Wissenschaftliches Symposium der Südosteuropa-Gesellschaft und der Rumänischen Kulturstiftung. Weimar 20.–22. März 1995

Herausgeber: Eva Behring
Ort, Verlag: München, Südosteuropa-Gesellschaft
Reihe: Aus der Südosteuropa- Forschung, Bd. 4
Jahr: 1995
ISBN:
3-925450-58-0
Preis: 12.00 EUR


In dem Sammelband sind rumänische Germanisten und Schriftsteller sowie Rumänisten aus Rumänien und Deutschland vereint, die das bis heute in der wissenschaftlichen Diskussion immer wieder auftauchende Problem der Beziehung Rumäniens zur deutschen Klassik ein neuerliches Mal untersuchen. An kulturellen Entwicklungslinien und Ereignissen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, an einzelnen Persönlichkeiten und literarischen Gruppierungen ersteht aus den Beiträgen das Bild einer intensiven, durchaus nicht punktuelle gebliebenen Rezeption der deutschen Klassik vor allem zu Zeiten sprachlicher und ästhetischer Normbildung. Herausgearbeitet wird freilich auch, dass als dominantes Vorbild nach wie vor die französische Klassik gelten muss.


Rum_Lit Rumänische Literaturgeschichte: von den Anfängen bis zur Gegenwart

Autor: Eva Behring
Ort, Verlag: Konstanz, Universitätsverlag
Jahr: 1994
ISBN:
3-87940-440-2
(Band vergriffen!)


Die rumänische Nationalliteratur hat seit ihrer Konstituierung im slawischen Sprachgewand bis heute viele Phasen durchlaufen. Unter Berücksichtigung der geopolitischen, sozialhistorischen und ethnokulturellen Zugehörigkeit der Rumänen zur lateinisch-hellenischen und slawisch-byzantinischen Zivilisationssphäre zeigt die Autorin alle Entwicklungen im Literaturprozeß und Literaturbewußtsein der Rumänen auf: von der Ablösung des religiös-orthodoxen Schrifttums des 16. und 17. Jh. durch eine an Späthumanismus und Frühaufklärung orientierte säkularisierte Literatur des 18. Jh. über die Verarbeitung der europäischen Aufklärung im Sinne nationaler Emanzipation und der Ausprägung eigenständigen romantischen Denkens und Dichtens bis hin zum Aufkommen des ästhetischen Diskurses im 19. Jh. Das 20. Jh. mit seinen Auseinandersetzungen zwischen einem populistisch gefärbten Traditionalismus und verschiedenen Richtungen der Moderne wie Symbolismus und Avantgarde ist bis zur Gegenwart geprägt durch Umbrüche im Spannungsfeld einer staatlich oktroyierten Funktionsbestimmung der rumänischen Literatur und starke gegenläufige Bewegungen.
Die ausführlichen Beschreibungen einzelner Autoren und Werke im Umfeld der rumänischen Geschichte und Politik werden durch viele Textbeispiele und Abbildungen bereichert.

Rezensionen:

  • LITERE, ARTE, IDEI – 05.12.1994
  • Rumänische Rundschau 9 (1995), 79–84
  • Limba si literatura III-IV (1995), 152–134
  • Referatedienst für Literaturwissenschaft 27/1 (1995), 91–94
  • Südosteuropa-Mitteilungen 1 (1995), 88–90
  • Der Literat 4/95, 17–18
  • TcT-Rezensionen 10 (1995), 67–68
  • Orizont 3 (1996)
  • Balkan-Archiv 22/23 (1997/1998), 442–453
  • Südost-Forschungen 57 (1998), 645–646