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Neuerscheinungen

 

 

2017 imaginations and confi   Imaginations and Configurations of Polish Society. From the Middle Ages through the Twentieth Century (Polen: Kultur - Geschichte - Gesellschaft/Poland: Culture – History – Society, 3)

Herausgeber: Yvonne Kleinmann, Jürgen Heyde, Dietlind Hüchtker, Dobrochna Kałwa, Joanna Nalewajko-Kulikov, Katrin Steffen, Tomasz WiśliczYvonne Kleinmann, Jürgen Heyde, Dietlind Hüchtker, Dobrochna Kałwa, Joanna Nalewajko-Kulikov, Katrin Steffen, Tomasz Wiślicz
Ort, Verlag: Göttingen, Wallstein Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-8353-1904-2 (2017)
Preis: 36,90 EUR

Studies in shifting ideas of community and society throughout a thousand years of Polish history.
As a European polity, Poland can look back on more than a thousand years of history. Over the centuries, however, its territory, contexts of political power, and demographic structure have varied greatly. The authors maintain that these societal developments and differentiations cannot be clearly discerned through a national or macro-political lens, and as such have kept the perspectives of nation and state in the background, focusing instead on considerably smaller political, social, or cultural units.
The conceptual impetus for this volume has generated questions about how people within Polish society imagined their world, and how such perceptions, images, and ideas of community and society have changed over time: Did shifts in political power have an impact on local communities? What were the criteria that determined membership in the political or cultural elite? What alternatives or competing ideas of community can be identified? How were ethnic boundaries defined? Were multiple loyalties part of political culture? In what ways did socially or politically marginalized groups organize themselves? How did war and migration influence social change?


2017 Geschichte Polens
  
Geschichte Polens

Herausgeber: Jürgen Heyde
Ort, Verlag: München, C. H. Beck
Jahr: 2017 (4., durchgesehene und aktualisierte Auflage)
ISBN: 978-3-406-71292-0
Preis: 9,95 EUR

Der Band gibt einen Überblick über die mehr als tausendjährige Geschichte Polens. Neben der politi-schen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung des Landes liegt das besondere Augenmerk auf der Darstellung der europäischen Dimensionen der polnischen Geschichte sowie der Entwicklung der deutsch-polnischen Nachbarschaft.


VK Apologeten Bd. 16 Apologeten der Vernichtung oder "Kunstschützer"? Kunsthistoriker der Mittelmächte im ersten Weltkrieg

HerausgeberIn: Robert Born und Beate Störtkuhl
Ort, Verlag: Wien, Köln, Weimar, Böhlau
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-412-50716-9
Preis: 50.00 EUR
gwzo pfeil OpenAccess | Inhalt | Werbeblatt


Der Erste Weltkrieg war der erste militärische Konflikt, in dem die Geisteswissenschaften Aufgaben der Propaganda übernahmen. Im Herbst 1914, nach den Zerstörungen in Reims und Leuven, starteten die Mittelmächte mit dem „Kunstschutz“ eine Kampagne, die den Vorwurf „deutscher Barbarei“ in der Kriegsführung widerlegen sollte.
Die Aktivitäten des „Kunstschutzes“ umfassten alle Kriegsschauplätze, die bisherige Forschung blieb jedoch auf Belgien und Frankreich konzentriert. Dieser Band behandelt den Themenkomplex erstmals in vergleichender Perspektive und legt dabei den Schwerpunkt auf die Regionen des östlichen und südöstlichen Europa. Die Beiträge untersuchen, welche Interessen die deutschen und österreichischen Wissenschaftler – u. a. Kunsthistoriker, Archäologen, Ethnologen – in den jeweiligen Besatzungsgebieten leiteten, welche Schutz- und Wiederaufbaumaßnahmen sie tatsächlich initiierten, ob und in welcher Form es zu Interferenzen mit Fachkollegen vor Ort kam.


2017 Czermno Bd.2 Teil 1 The early medieval settlement complex at Czermno in the light of results from past research (up to 2010). Material evidence / Wczesnośredniowieczny zespół osadniczy w Czermnie w świetle wyników badań dawnych (do 2010). Podstawy źródłowe (=Frühzeit Ostmitteleuropas/U źródeł Europy środkowo-wschodniej, Bd. 2, Teil 1)

Herausgeber: Marek Florek, Marcin Wołoszyn
Ort, Verlag: Kraków, Leipzig, Rzeszów, Warszawa, Leipziger Universitätsverlag, Instytut Archeologii i Etnologii Polskiej Akademii Nauk, Instytut Archeologii Uniwersytetu Rzeszowskiego
Jahr: 2016
ISBN: 978-3-86583-659-5
ISBN: 978-83-89499-85-1
ISBN: 978-83-936467-0-8
Preis: -/-

This book (in two volumes) presents research papers on the subject of the hillfort at Czermno, on Poland’s eastern border, identified at present as the remains of the early medieval city of Cherven´, a major site on the Polish-Ruthenian borderland in the 10th - 13th centuries.
The present book discusses the results of archaeological fieldwork made at Czermno in the past (1940, 1952, 1974-1979, 1985 and 1997) and of the latest geophysical surveys, earth sciences (geography and geology) and nature sciences (archaeozoology, palaeobotany) analyses and technological studies (textile analysis, metallography). A separate study discusses the written and cartographic sources for the history of Czermno-Cherven´.
Individual analyses are the result of an international cooperation of researchers from Poland, Germany, Russia, Serbia and Ukraine pursued within two wide-scale projects: The Golden Apple of Polish archaeology. Stronghold complexes at Czermno and Gródek (Cherven’ towns) – chronology and function in the light of past and current research (Ministry of Science and Higher Education, Warsaw/Poland; National Programme for the Development of the Humanities), and The Elbe Marches, Poland and Bohemia from the 10th to the 12th century (Federal Ministry of Education and Research, Bonn/Germany).


VK Geschichte bauen Geschichte bauen. Architektonische Rekonstruktion und Nationenbildung vom 19. Jahrhundert bis heute (= Visuelle Geschichtskultur, 17)

Herausgeber: Arnold Bartetzky
Ort, Verlag: Wien, Köln, Weimar, Böhlau Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-412-50725-1
Preis: 60,00 EUR
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Der Rekonstruktion symbolträchtiger, zerstörter Baudenkmäler und Ensembles wurde immer wieder eine wichtige Rolle für Nationsbildung und nationale Selbstbehauptung beigemessen. Dies gilt besonders für werdende, junge und im Umbruch befindliche Nationalstaaten. Die Inszenierung der Architektur vergangener Epochen dient hier der Stärkung des Nationalbewusstseins, oftmals auch der Legitimation staatlicher Souveränität und territorialer Ansprüche. Im Mittelpunkt des Bandes, der einen weiten Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart schlägt, stehen die nationalpolitischen Motive von Rekonstruktionsprojekten in Mittel- und Osteuropa. Aus diesem Blickwinkel werden einige prominente Rekonstruktionen in ihren geschichtspolitischen Funktionen analysiert. Ein besonderes Augenmerk der hier zusammengeführten Fallstudien aus verschiedenen Ländern zwischen Ostsee, Adria und Schwarzem Meer liegt aber auf Projekten, die in Deutschland bisher kaum bekannt oder auch weitgehend vergessen sind.


2017 Wahrnehmen Erfahren Ge Wahrnehmen - Erfahren - Gestalten. Phantomgrenzen und soziale Raumproduktion

HerausgeberInnen: Michael G. Esch, Béatrice v. Hirschhausen
Ort, Verlag: Göttingen, Wallstein Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-8353-1847-2
Preis: 24,90 EUR

Über den Umgang mit historischen Räumen und Grenzen in Ostmittel- und Südosteuropa.
Grenzen und Räume erscheinen immer als bereits vorhanden: im Alltag, in medialen Repräsentationen, wissenschaftlichen Thesen und politischen Diskursen. Tatsächlich werden sie aber erst über eine diskursive Konstruktion sozial und materiell ins Leben gerufen, als sinnvoll betrachtet, erfahrbar. Durch diese Erfahrbarkeit strukturieren sie - manchmal lange über ihr tatsächliches Bestehen hinaus - individuelles, kollektives und politisches Handeln. Dieser aktive Umgang der Menschen mit Raum und Grenzen wirkt auf ihre Konstruktion zurück: Bewusst und unbewusst, willkürlich und unwillkürlich eignen sich Akteure Raum und Grenzen an, überschreiten sie, tragen zu ihrem Wandel und ihrem Fortwirken, zu ihrer veränderlichen Gestalt und Sinngebung bei.


51 Kuttenberger Dekret Das Kuttenberger Dekret von 1409. Von der eintracht zum Konflikt der Prager Universitätsnationen (=Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropa, 51)

Autor: Martin Nodl
Ort, Verlag: Wien, Köln, Weimar, Böhlau Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-412-50565-3
Preis: 55,00 EUR

Im Kuttenberger Dekret verlieh König Wenzel IV. entgegen der Prager Universitätsverfassung den drei deutschsprachigen Universitätsnationen nurmehr eine Stimme in der Universitätsversammlung, der böhmischen Nation dagegen drei. Die nationale Geschichtsschreibung hat daher seit Mitte des 19. Jahrhunderts dieses Dekret zu einem Höhepunkt ständiger Spannungen zwischen Deutschen und Böhmen stilisiert, auf den sie die deutsch-tschechischen Gegensätze des 19./20. Jahrhunderts zurückprojizieren konnte. In seiner Analyse weist der Autor dagegen nach, dass die Beziehung der Prager Universitätsnationen bis Anfang des 15. Jahrhunderts vom Bemühen um Eintracht geprägt war. Zudem behandelt er die Ursachen und Folgen des Dekrets sowie das allmähliche Eindringen nationaler Aspekte in die philosophisch-theologischen Konflikte zwischen der Kirchenreformpartei und ihren Gegnern an der Universität. Der Autor kommt u. a. zu dem Schluss, dass das Dekret die böhmischen Magister nur vordergründig zu Siegern machte, in Wirklichkeit aber zum Niedergang der Prager Universität führte sowie zum Gelingen der Leipziger Neugründung, für die dieses Buch ebenfalls interessante Aufschlüsse bietet.


2017 Grenzuebergaenge  GrenzÜbergänge. Spätrömisch, frühchristlich, frühbyzantinisch als Kategorien der historisch-archäologischen Forschung an der mittleren Donau / Late Roman, Early Christian, Early Bizantine as categories in historic-archaeological research at the middle Danube (=Forschungen zu Spätantike und Mittelalter, 4)

HerausgeberInnen: Ivan Bugarski, Orsolya Heinrich-Tamáska, Vujadin Ivanišević, Daniel Syrbe
Ort, Verlag: Remshalden, Bernhard Albert Greiner
Jahr: 2016
ISBN: 978-3-86705-079-1
Preis: 65,00 EUR

Die Zeit zwischen 300 und 800 n. Chr. wird als Übergang zwischen Antike und Mittelalter verstanden und in der Archäologie und in den Geschichtswissenschaften zunehmend als eigenständige Epoche unter dem Label „Spätantike“ wahrgenommen. Begriffe wie „spätrömisch“, „frühchristlich“ oder „frühbyzantinisch“ treten in diesem Kontext als konkurrierende Kategorien auf, die zeitlich und räumlich überlappende Phänomene beschreiben. Sie sind primär als termini technici der Forschung und damit als Ausdruck wissenschaftlicher Denk- und Interpretationsmuster zu bewerten, die stets kritisch hinterfragt werden sollten.
Im vorliegenden Band werden die Ergebnisse der 27. Jahrestagung zu den Grundproblemen der frühgeschichtlichen Entwicklung im mittleren Donauraum vorgelegt. Im Fokus des Interesses steht die Region von Norikum über Pannonien bis Mösien. In methodischen Beiträgen werden Fragen der Interdisziplinarität und Periodisierung sowie anhand von Fallbeispielen aus der Untersuchungsregion Verwendung, Bedeutung und Interpretation zentraler Begriffe und Quellen beleuchtet. Sie liefern damit die Grundlage für eine Diskussion über trennende und verbindende Elemente von „Grenz(en) – und – Übergängen“ zwischen Epochen, Räumen und wissenschaftlichen Betrachtungsweisen diesseits und jenseits der Donau.


2017 Handbuch trans Geschic Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, Bd. 1: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg (=Transnationale Geschichte, 6)

Herausgeber: Frank Hadler, Matthias Middell
Ort, Verlag: Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-525-30173-9
Preis: 75,00 EUR

Der Trend der internationalen Forschung hin zu Fragen, die nicht allein im Rahmen nationaler Geschichten beantwortet werden können, scheint ungebrochen. Während die Zahl der Angebote von transnationalisierten Nationalgeschichten einzelner Staaten ständig steigt, sind Versuche in Richtung von Transnationalisierungsgeschichten ganzer Regionen mit mehreren Staaten und Nationen noch nicht in Angriff genommen worden. Diese Lücke für Ostmitteleuropa zu schließen, ist Anliegen des Buches. Im Zentrum des ersten Bandes dieser auf drei Bände angelegten transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas steht die Zeit von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Behandelt werden fünf Dimensionen, in denen die Transnationalität der zwischen Ostsee und Adria, Deutschland und Russland zu verortenden Geschichtsregion zu beobachten ist: 1. die De- und Reterritorialisierungen in der Region einschließlich der kulturellen und politischen Reaktionen auf neue Raumordnungen, 2. die Migrationen aus, durch und in die Region, 3. die wirtschaftlichen Verflechtungen, transnationalen Marktbeziehungen und Infrastrukturen, 4. kulturelle Grenzüberschreitungen und Kulturtransfers, 5. die Vertretung der Region im System der Internationalen Organisationen und Netzwerke transnationaler Akteure. Jedes Kapitel stellt einerseits den spezifischen Transnationalisierungsaspekt auf der Basis empirischer Befunde dar, andererseits diskutiert es mit Blick auf den internationalen Forschungsstand weiterführende Forschungsfragen. Die methodische Debatte und die empirischen Einzelforschungen der transnationalen Geschichte sind weit vorangeschritten. Dieser Band bietet die erste zusammenfassende Darstellung.


2017 Heilig  Heilig. Transkulturelle Verehrungskulte vom Mittelalter bis in die Gegenwart

Herausgeberinnen: Dietlind Hüchtker, Kerstin S. Jobst
Ort, Verlag: Göttingen, Wallstein Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-8353-3055-9
Preis: 24,00 EUR

Zu allen Zeiten wurden nicht nur Gottheiten kultisch verehrt, sondern auch Tiere, Gegenstände oder lebendige Menschen herausgehoben und zu Heiligen gemacht. Das Heilige ist dabei nicht an spezifische Religionen geknüpft. Heiligenkulte verbinden pagane und monotheistische Kulte, überschreiten Religions- und Epochengrenzen ebenso wie die zwischen dem Profanen und Sakralen. Verehrung wird weder von politischen oder ideologischen Grenzen Einhalt geboten, noch verschwindet sie in der Postmoderne mit deren individualisierten Warenwelten. Der Band stellt die transkulturellen Aspekte der Verehrung in den Vordergrund. Die Bandbreite reicht dabei von der Transformation der Missionierung über die religiöse Aufladung profaner Objekte oder die Rolle von Heiligen in nationalen Kontexten bis hin zur St.-Georgs-Verehrung beim Bundesnachrichtendienst.


2017 bessere Welten    Bessere Welten. Kosmopolitismus in den Geschichtswissenschaften

Herausgeber: Bernhard Gißibl, Isabella Löhr
Ort, Verlag: Frankfurt, New York, Campus Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 9783593506135
Preis: 29,95 EUR

Kosmopolitismus, ein Kernbegriff der europäischen Aufklärung, gehört zu den akademischen Modebegriffen der vergangenen Jahre. Dieses Buch lotet erstmals das heuristische Potenzial des Kosmopolitischen für die Geschichtswissenschaften aus. Im Zentrum stehen das konfliktbeladene Aushandeln von Zugehörigkeiten, Ansprüchen und Rechten, die Begegnung mit dem Anderen sowie die normative Reflexion dieser Begegnungen in einer prinzipiell von Ungleichheit und Machtasymmetrien geprägten Welt. Der Band plädiert für Kosmopolitismus als Analyseperspektive, die das konzeptionelle Instrumentarium von transnationaler und Globalgeschichte ergänzt.


2017 Anschluss Weltmarkt Anschluss an den Weltmarkt. Ungarns elektrotechnische Leitunternehmen 1867–1949. (=Transnationale Geschichte, 10)

Autorin: Mária Hidvégi
Ort, Verlag: Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-525-30167-0
Preis: 75,00 EUR

Das Buch beschreibt die Strategien der Firmen Tungsram sowie Ganz Co., der beiden Leitunternehmen der ungarischen elektrotechnischen Industrie, mit denen sie Wachstumshindernisse ihres spät industrialisierenden und absatzschwachen Heimatmarkts zu überwinden und die globale privatwirtschaftliche Regulierung der Elektroindustrie mitzugestalten versuchten. Im Fokus steht der Lern- und Adaptionsprozess der beiden Unternehmen bei ihren Bemühungen, sich in die Wissensgenerierungs- und Verteilungsnetzwerke der Weltmarktführer zu integrieren, die Entwicklungsrichtung der Technologie mitzubestimmen und technische Standards, Außenhandels- und Kartellbestimmungen sowie staatliche Industrieförderung mit koordinierter Lobbyarbeit national und international zu beeinflussen. Die Perspektive mittlerer Unternehmen des Leitsektors der zweiten industriellen Revolution bietet neue Erkenntnisse über die Globalisierung vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, d.h. bis zur staatssozialistischen Festlegung der politischen und wirtschaftlichen Ordnung in Osteuropa für die anschließenden vier Jahrzehnte. Denn ostmitteleuropäische Großunternehmen standen bislang selten im Fokus von Globalisierungsstudien. Da Ungarn im Untersuchungszeitraum zu einander ablösenden, verschiedenen hegemonialen Strukturen gehörte, in denen es über unterschiedliche Grade an politischer und wirtschaftlicher Souveränität verfügte, beleuchtet die hier gewählte Mikroperspektive zum einen die veränderlichen nationalen und intraregionalen politischen und wirtschaftlichen Hindernisse vor dem Aufholen gegenüber Westeuropa, zum anderen die Reaktion der ungarischen Wirtschaftselite auf die Globalisierung. Darüber hinaus verdeutlicht die Untersuchung, wie sich das Netzwerk von Beteiligungs-, Lizenz- und Kartellverträgen der Weltmarktführer und die Mechanismen regionaler und globaler Marktordnungen wie auch die eigenen Spielräume aus der Sicht mittelgroßer Unternehmen gestalteten.


2016 WLS 4  Transcultural Icons of East Central Europe/Transkultúrne ikony stredo­východnej Európy. Themenheft (=World Literature Studies/Časopis pre výskum svetovej literatúry 4/2016)

Herausgeber: Matteo Colombi, Christine Gölz, Beata Hock, Stephan Krause
Ort, Verlag: Bratislava, Ústav svetovej literatúry SAV
Jahr: 2016
ISSN: 1335-0544
Preis: --
Open Access gwzo-pfeil (WLS 4/2016)

Cultural icons arise from symbolic practices and refer to widely circulating literary products or particularly visible artefacts of "high art" and popular culture. Iconicity possesses strong emotive potential as it relates to particular places, figures, actors, and the narratives consolidated within them. This issue traces the emergence, perpetuation, transposition, and mobility of cultural icons within the East Central European artistic – and especially literary – field in an interdisciplinary frame of references and in an extended time period, spanning a mythical folkloric past to modernity and the most contemporary era.


2016 KARL IV Katalog dt Kaiser Karl IV. 1316–2016. Erste Bayerisch-Tschechische Landesausstellung. Ausstellungskatalog

Herausgeber: Jiří Fajt und Markus Hörsch
Ort, Verlag: Prag, Národní galerie v Praze
Jahr: 2016
ISBN: 978-80-7035-613-5
Preis: nur im Shop des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg zu erwerben


Der Katalog der von Jiří Fajt konzipierten und kuratierten Ausstellung enthält 31 Essays sowie Katalognummern zu sämtlichen Objekten, die in folgenden Stationen gezeigt wurden: Nationalgalerie in Prag / Wallenstein-Reitschule, 15. Mai – 25. September 2016, Karls-Universität in Prag / Carolinum, Kreuzgang, 14. Mai – 31. August 2016, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, 20. Oktober 2016 – 5. März 2017. Das GWZO ist Mitveranstalter der Ausstellung. Mitkuratoren der Ausstellung sind: Susanne Jaeger (GWZO), Helena Dáňová (Národní galerie v Praze), Wolfgang Jahn (Haus der Bayerischen Geschichte), Jiří Přenosil (Univerzita Karlova v Praze), René Küpper (Haus der Bayerischen Geschichte) und Jan Royt (Univerzita Karlova v Praze). Folgende GWZO-Mitarbeiter sind als Autoren von Essay- oder Katalogtexten am Ausstellungskatalog beteiligt: Benno Baumbauer, Jiří Fajt, Christian Forster, Wilfried Franzen, Markus Hörsch, Susanne Jaeger, Dirk Suckow, Chiara Ursini und Jenny Wischnewsky.


2016 Gotik ohne Grenzen Gotik ohne Grenzen: Sachsen und Böhmen im Spiegel der Kunst um 1500. Begleitbuch und Katalog zur Ausstellung 2016 im Schlossbergmuseum Chemnitz

Herausgeber: Uwe Fiedler, Antonia Krüger, Stefan Thiele und Markus Hörsch
Ort, Verlag: Chemnitz, Edition Mobilis
Jahr: 2016
ISBN: 978-3-9813691-3-7
Preis: 20,00 EUR


Es gibt nur wenige Grenzregionen wie das böhmisch-sächsische Erzgebirge, in denen sich um 1500 künstlerische Wechselwirkungen mit herausragenden Werken der Malerei, Skulptur und Architektur anschaulich nachweisen lassen. Obwohl die auf dem Kamm des Gebirges verlaufende Grenze seit dem Mittelalter weitgehend unverändert Böhmen vom heutigen Sachsen trennt, waren die wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen über diese Grenze hinweg stets äußerst lebendig und wesentlich wichtiger als ihr politisch trennender Charakter. Dieses Buch widmet sich mit vier Beiträgen und einem reichhaltigen Katalogteil dem Kunstschaffen beidseits des Gebirges und den konkreten Formen des Austausches von Inhalten, Formen, Werkstätten und Künstlerpersönlichkeiten.


2016 Karl IV Pruvodce vysta Kaiser Karl IV. 1316-2016. Průvodze výstavou

Herausgeber: Jiří Fajt in Zusammenarbeit mit Helena Dáňová
Ort, Verlag: Prag, Národní galerie v Praze
Jahr: 2016
ISBN: 978-80-7035-614-2
Preis: 180,00 CZK


The exhibition guide of the first Czech-Bavarian Land Exhibition presents the multifarious historical personality of Charles IV as both a ruling strategist and art benefactor. Charles IV’s court presentation in the context of 14th century Europe is illustrated with 200 examples of works of art which were produced in Prague, Nuremberg, Aachen, Frankfurt, and other Holy Roman Empire centres of art. Moreover, the cultural and historical aspects are presented, describing the adverse effects of climate changes such as crop failures, floods, famines, Jewish pogroms, financial crises, and plague epidemics causing a drastic population decline on the one hand, and the unprecedented boom of art and architecture at the sovereign courts on the other.


2016 Karl IV Exibition Guid Kaiser Karl IV. 1316-2016. Exhibition Guide

Herausgeber: Jiří Fajt in Zusammenarbeit mit Helena Dáňová
Ort, Verlag: Prag, Národní galerie v Praze
Jahr: 2016
ISBN: 978-80-7035-615-9
Preis: 180,00 CZK


The exhibition guide of the first Czech-Bavarian Land Exhibition presents the multifarious historical personality of Charles IV as both a ruling strategist and art benefactor. Charles IV’s court presentation in the context of 14th century Europe is illustrated with 200 examples of works of art which were produced in Prague, Nuremberg, Aachen, Frankfurt, and other Holy Roman Empire centres of art. Moreover, the cultural and historical aspects are presented, describing the adverse effects of climate changes such as crop failures, floods, famines, Jewish pogroms, financial crises, and plague epidemics causing a drastic population decline on the one hand, and the unprecedented boom of art and architecture at the sovereign courts on the other.


2016 Karl IV Ausstellungska Kaiser Karl IV. 1316-2016. Ausstellungsführer

Herausgeber: Jiří Fajt in Zusammenarbeit mit Helena Dáňová
Ort, Verlag: Prag, Národní galerie v Praze
Jahr: 2016
ISBN: 978-80-7035-616-6
Preis: 180,00 CZK


The exhibition guide of the first Czech-Bavarian Land Exhibition presents the multifarious historical personality of Charles IV as both a ruling strategist and art benefactor. Charles IV’s court presentation in the context of 14th century Europe is illustrated with 200 examples of works of art which were produced in Prague, Nuremberg, Aachen, Frankfurt, and other Holy Roman Empire centres of art. Moreover, the cultural and historical aspects are presented, describing the adverse effects of climate changes such as crop failures, floods, famines, Jewish pogroms, financial crises, and plague epidemics causing a drastic population decline on the one hand, and the unprecedented boom of art and architecture at the sovereign courts on the other.


2016 Karel Trinkewitz „Die unerträgliche Leichtigkeit des Haiku“ Der Künstler Karel Trinkewitz

Herausgeber: Christine Gölz, Alfrun Kliems und Birgit Krehl
Ort, Verlag: Wettin-Löbejün, Verlag Janos Stekovics
Jahr: 2016
ISBN: 978-3-89923-368-1
Preis: 19,80 EUR


Dieses Der Begleitband zur Berliner Ausstellung „Die unerträgliche Leichtigkeit des Haiku“ befasst sich mit der Dichtung von Karel Trinkewitz (1931–2014), einem deutsch-tschechisch-jüdischen Künstler und Dissidenten aus Prag, der lange im Hamburger Exil lebte. Er entdeckte in den 1960er Jahren das Haiku für sich, die japanische Kunstform des dreizeiligen Kurzgedichts. Der Band gibt einen Einblick in die Poetik von Trinkewitz und seine Haikus, denen dieser in Anspielung auf Milan Kundera eine „unerträgliche Leichtigkeit“ bescheinigte und das zum Anlass nahm, auch theoretisch über die Gattung und das Verhältnis von Kunst-Literatur-Leben nachzudenken.


Richard Wagner „Az újrafelhasznált anyag a lényeg.“ Richard Wagner magyarorszägi jelenléte és recepciója [„Das erneut verwendete Material ist das Wesentliche.“ Richard Wagners Präsenz und Rezeption in Ungarn]

Herausgeber: Stephan Krause
Ort, Verlag: Budapest, Kijárat
Jahr: 2016
ISBN: 978-615-5160 52 3
Preis: 2800,00 HUF


Dieses Buch verhandelt als erstes die Wagner-Rezeption in János Téreys Drama A Nibelung-lakópark [Der Nibelungen-Wohnpark]. Doch die Studie untersucht nicht nur, wie Wagner in Téreys Drama hörbar wird, sondern auch weitere ungarische Texte, durch die Wagner in die ungarische Kultur eingeschrieben wurde. Über die literarische Rezeption hinaus werden noch zwei weitere Gesichter der ungarischen Präsenz Wagners sicht- und lesbar: Der publizistische Diskurs zu den Budapester Wagner-Konzerten von 1863 und 1875 und ‚Tod‘ und ‚Auferstehung‘ der Richard-Wagner-Statue auf dem Hauptgesims des Budapester Opernhauses.


2016 Stadt als Spielfeld Die Stadt als Spielfeld. Raumbegriffe, Raumnutzungen, Raumdeutungen polnischer Hooligans (= Phantomgrenzen im östlichen Europa, 4)

Herausgeber: Michael G. Esch
Ort, Verlag: Göttingen, Wallenstein Verlag
Jahr: 2016
ISBN: 978-3-8353-1848-9
Preis: 24,90 EUR


Seit der Europameisterschaft 2012 und seitdem Fußballfans in der Maidan-Revolte eine Rolle gespielt haben sind Hooligans in Osteuropa in verschiedenen Diskursen präsent. In der öffentlichen Wahrnehmung werden sie als jüngeres, politisch rechts anzusiedelndes Phänomen wahrgenommen, das die gefahrlose allgemeine Zugänglichkeit städtischer Bereiche bedroht. Tatsächlich markieren Hooligans ihr Territorium, hinterlassen Markierungen im Feindesland und zeigen sich in besonderer Weise raumbewusst. Bei näherer Betrachtung dieser Markierungen zeigen sich jedoch erstaunliche Ambivalenzen und komplexe räumliche und diskursive Strukturen. Wie verhält sich ihre partikularistische Konstruktion des Stadtraums zu hegemonialen Raumkonstrukten sowie zu ihrer Repräsentation und Positionierung in der generalisierten Öffentlichkeit? Was sagt dies über das Zusammenspiel und die Reichweite der Elemente sozialer Raumkonstruktion aus?


Negotiating Negotiating Marian Apparitions. The Politics of Religion in Transcarpathian Ukraine  (= Leipzig Studies on the History and Culture of East-Central Europe II)

Autorin: Agnieszka Halemba
Ort, Verlag: Budapest, New York, CEU Press
Jahr: 2015
ISBN: 978-615-5053-36-8
Preis: 52.00 EUR


This book concerns the politics of religion as expressed through apparitions of the Virgin Mary in Dzhublyk in Transcarpathian Ukraine. The analysis provides insights into the present position of Transcarpathia in regional, Ukrainewide, and European struggles for identity and political belonging. The way in which the apparitions site has been conceived and managed raises questions concerning the fate of religious communities during and after socialism, the significance of national projects for religious organizations, and the politics of religious management in a situation in which local religious commitments are relatively strong and religious organizations are relatively weak. The analysis contributes to the ethnography and history of this particular region and of the post-socialist world in general. The changing status of the apparition site over the years allows investigation of the questions concerning authority, legitimacy, and power in religious organizations, especially in relation to management of religious experiences. “Taking as a starting point the messages of the Virgin Mary to two girls in 2002, the author makes extensive interviews with Greek Catholic clergy in Transcarpathia to provide a detailed panorama of an organization (the local eparchy) torn between closer ties with the Ukraine or closer ties with the Vatican, and the laity of region, torn between an identity as Ukrainian, or a more diffuse identity in keeping with the variety of ethnic groups in Transcarpathia. The book’s most original aspect is the application of anthropological methods to the study of clergy and diocesan organization, not just laity, and its engagement with theology and liturgy.” William A. Christian Jr., author of Divine Presence in Spain and Western Europe 1500–1960. Visions, Religious Images and Photographs (CEU Press, 2012).


Art beyond Borders Art beyond Borders. Artistic Exchange in Communist Europe (1945–1989) (= Leipzig Studies on the History and Culture of East-Central Europe III)

Herausgeber: Jérôme Bazin, Pascal Dubourg Glatigny and Piotr Piotrowski
Ort, Verlag: Budapest, New York, CEU Press
Jahr: 2016
ISBN: 978-963-386-083-0
Preis: 83.00 EUR


This book presents and analyzes artistic interactions both within the Soviet bloc and with the West between 1945 and 1989. During the Cold War the exchange of artistic ideas and products united Europe’s avant-garde in a most remarkable way. Despite the Iron Curtain and national and political borders there existed a constant flow of artists, artworks, artistic ideas and practices. The geographic borders of these exchanges have yet to be clearly defined. How were networks, centers, peripheries (local, national and international), scales, and distances constructed? How did (neo)avant-garde tendencies relate with officially sanctioned socialist realism?


Armenians Europe Armenians in Post-Socialist Europe (= Armenier im östlichen Europa - Armenians in Eastern Europe 3)

Herausgeber: Stefan Troebst, Konrad Siekierski
Ort, Verlag: Wien, Köln, Weimar, Böhlau
Jahr: 2016
ISBN: 978-3-412-50155-6
Preis: 40.00 EUR


This path-breaking volume presents articles on the modern Armenian diaspora in post-socialist Europe, including the Baltic States, Belarus, Bulgaria, the Czech Republic, Hungary, Moldova, Poland, Romania, Russia and Ukraine. Specialists from the fields of cultural anthropology, sociology, and area studies offer their insights into current developments of Armenian communities which, although located within common post-socialist time-space, differ from one another significantly in terms of their historical background, identity politics, and socio-cultural characteristics.


Kompass OME I Unsere „nationale“ Kunst. Studien zur Geschichte der Kunstgeschichte (= Kompass Ostmitteleuropa 1, Kritische Beiträge zur Kulturgeschichte)

Autorin: Milena Bartlová
Reihenherausgeber: Jiří Fajt, Markus Hörsch
Ort, Verlag: Ostfildern, Thorbecke-Verlag
Jahr: 2016
ISBN: 978-3-7995-1087-5
Preis: 25.00 EUR


Die Essays einer der führenden tschechischen kunsthistorischen Mediävistinnen analysieren diskursive Strategien der Forschungsliteratur über mittelalterliche Kunst in der heutigen Tschechischen Republik respektive der früheren Tschechoslowakei und zeigen, wie diese Forschung an der Konstruktion des modernen tschechischen Nationalbewusstseins beteiligt war. In diesem Prozess war eine Konfrontation mit der deutschsprachigen Kunstgeschichte unvermeidlich. Das Buch erhellt, welch große Anteile der vermeintlichen »wissenschaftlichen Objektivität« und des Ansatzes der Mittelalter-Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts in Mitteleuropa tatsächlich tief von nationalistischen Stereotypen durchdrungen waren.


2017 bessere Welten    Bessere Welten. Kosmopolitismus in den Geschichtswissenschaften.

Herausgeber: Bernhard Gißibl, Isabella Löhr
Ort, Verlag: Frankfurt, New York, Campus Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 9783593506135
Preis: 29,95 EUR

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