bl_reichenbach_karin.png

Karin Reichenbach M.A.

wissenschaftliche Mitarbeiterin



Telefon (GWZO): +49 (0)341-97 35 593
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Projekt: Ausgegrabenes wird Erinnerungsort. Rekonstruktionen und Inszenierungen archäologischer Denkmäler im deutsch-polnischen Grenzgebiet vor und nach dem Zweiten Weltkrieg

Projektgruppe: Geschichte bauen

abgeschlossenes Projekt: Großmähren zwischen West und Ost. Zur Genese frühmittelalterlicher Zentralorttopographien im Hinterland der mittleren Donau

 

Kurzvita

1978 geboren. 1997–2004 Studium der Ur- und Frühgeschichte, Historischen Hilfswissenschaften/Archivwissenschaft und Anglistik in Leipzig und Bratislava. 2004/05 Grabungstätigkeit beim Landesamt für Archäologie Sachsen; 2005–2008 wiss. Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Die Burgwallforschung in Sachsen und Ostmitteleuropa von 1927-1995. Zielsetzungen und Methoden der Archäologie im 20. Jahrhundert" an der Universität Leipzig; Forschungsaufenthalte in Polen als Stipendiatin des DAAD und des DHI Warschau; 2010-2012 Stipendiatin des RGZM im Rahmen des Projektes Reiterkrieger - Burgenbauer. Die frühen Ungarn und das 'Deutsche Reich' vom 9. bis 11. Jahrhundert". Seit August 2012 wiss. Mitarbeiterin am GWZO. Dissertationsthema zur "Geschichte der Burgwallforschung in Niederschlesien von 1900 bis 1970".

Arbeitsschwerpunkte

  • Frühes Mittelalter in Ostmitteleuropa
  • Burgwallforschung und Architektursoziologie
  • Wissenschaftsgeschichte und -theorie

Funktionen

  • Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Theorien in der Archäologie e.V. (AG TidA)
  • Mitglied des Forums Archäologie in Gesellschaft (FAiG)

Aktuelles

23./24.12.2017 Vortrag zusammen mit Ralf Hoppadietz "Archaeological Open-air Museums and Prehistory Reenactment in Germany and Poland. From 20th Century Politicisations to Current Attempts of Nationalist Appropriations". Workshop Stepping Back in Time. Performative Approaches to History in Central and South-Eastern Europe. DHI Warschau

01.06.2017 Vortrag zusammen mit Ralf Hoppadietz "Nationalist Appropriations of Open-air Museums and Prehistory Reenactment in Germany and Poland. Past and Current Tendencies of Politicising the Archaeological Heritage". 4th Heritage Forum of Central Europe: Heritage and Society. Kraków, 1-3 June 2017.

 

Publikationen

Herausgeberschaft/Mitarbeit

  • Mit S. Grunwald, U. Halle und D. Mahsarski, Die Spur des Geldes in der Prähistorischen Archäologie. Mäzene - Förderer - Förderstrukturen (Bielefeld 2016).
  • Mit W. Rohrer, Mitarbeit am Schwerpunktthema "Wissenschaftsgeschichte der Archäologie: Ansätze, Methoden, Erkenntnispotenziale" der Ethnographisch-Archäologischen Zeitschrift Heft 52-1, 2011 (2012).
  • Mit S. Rieckhoff und S. Grunwald: Burgwallforschung im akademischen und öffentlichen Diskurs im 20. Jahrhundert. Tagungsband zum internationalen Kolloquium vom 22. und 23. Juni 2007 in Leipzig. Leipziger Forsch. Ur- u. Frühgesch. 5 (Leipzig 2009).

Aufsätze

  • Millionen für's Millenium. Finanzierung und Ausstattung der Forschungen zu den Anfängen des polnischen Staates 1949-1953. In: S. Grunwald/U. Halle/D. Mahsarski/K. Reichenbach (Hrsg.), DDie Spur des Geldes in der Prähistorischen Archäologie. Mäzene - Förderer - Förderstrukturen (Bielefeld 2016) 259-280.
  • Schanzen, Scherben, Schützengräben. Die Ausgrabungen der Wallanlage in Breslau-Oswitz (Wrocław-Osobowice) während des Ersten Weltkrieges. In: Z badań nad kulturą społeczeństw pradziejowych i wczesnośredniowiecznych. Księga Jubileuszowa dedykowana Profesorowi Bogusławowi Gedidze w osiemdziesiątą rocznicę urodzin przez przyjaciół, kolegów i uczniów (Wrocław 2013) 683-695.
  • Mit W. Rohrer, Fachgeschichte(n) der Prähistorischen Archäologie. Zum Schwerpunktthema dieses Hefts. Ethnogr.-Archäol. Zeitschr. 52-1, 2011 (2012), 7-14.
  • Mit W. Rohrer, Wissenschaftsgeschichte der Archäologie: Ansätze, Methoden, Erkenntnispotenziale. Sektion der Theorie-AG bei der Jahrestagung des Mittel- und Ostdeutschen Verbandes für Altertumskunde in Greifswald, 25./26. März 2009. Arch. Nachrbl. 15, 2010, 330-333.
  • Mit S. Grunwald, "Förderung der Erkenntnis vom Wesen und Zweck der Wehranlagen". Zur Geschichte der archäologischen Burgwallforschung in Sachsen und Schlesien in der ersten Hälfte des 20. Jh. In: S. Rieckhoff/S. Grunwald/K. Reichenbach (Hrsg.), Burgwallforschung im akademischen und öffentlichen Diskurs im 20. Jahrhundert. Leipziger Forsch. Ur- u. Frühgesch. 5 (2009) 63-95.
  • Die schlesische Burgwallforschung zwischen 1900 und 1970. Forschungskonjunkturen und geschichtspolitische Diskurse. In: Judith Schachtmann/Michael Strobel/Thomas Widera (Hrsg.), Politik und Wissenschaft in der prähistorischen Archäologie. Perspektiven aus Sachsen, Schlesien, und Böhmen. Berichte und Studien 56 (2009) 219-235.
  • "... damit jeder Schlesier sich besinne, daß er auf einem uralten Kulturboden lebt" – Schlesische Archäologie und deutsche Ostforschung. In: S. Grunwald/J. K. Koch/D. Mölders/U. Sommer/S. Wolfram (Hrsg.), ARTeFACT. Festschr. Sabine Rieckhoff. Teil 1, Bonn 2009, 175-188.
  • "Burgengeschichte ist politische Geschichte" – Burgwallforschung in Schlesien am Bespiel der Ausgrabungen in Nimptsch/Niemcza. Śląskie Sprawozdania Archeologiczne 49 (2008), 207-224.
  • Mit S. Grunwald, "Mit dem Wissen wächst der Zweifel" (J. W. Goethe). Ein Zwischenruf zur wissenschaftsgeschichtlichen Praxis. Rundbrief der Arbeitsgemeinschaft Theorie in der Archäologie 6/2 (2007), 16-22.
  • Frühmittelalterliche Grabfunde mit Sicheln im Gebiet der Slowakei. In: Jozef Zábojník (Hrsg.), Aevium Medium. Zborník na počest’ Jozefa Hošša, Bratislava 2006, 75-94.
  • Sicheln in mittelalterlichen Gräbern in der Slowakei. Archaeologia Historica 29 (2004), 549-560.
  •  Sicheln als mittelalterliche und neuzeitliche Grabbeigaben in der Slowakei. Leipziger online-Beiträge zur Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie 10 (2004).  (letzter Zugriff 07.04.2013)