Projekt

Über das Forschungsprojekt

Ritualdesign für die Ballettbühne

Konstruktionen von Volkskultur im europäischen Theatertanz (1650–1760)

Das Projekt untersucht den europäischen Theatertanz zwischen 1650 und 1760 – vom Dienstantritt Pierre Beauchamps als Tanzlehrer Ludwigs XIV. bis zum Erscheinen der großen Reformschrift Jean Georges Noverres – in einem multiperspektivischen Ansatz.

In den Bühnenwerken der Zeit werden auf vielerlei Weise gesellschaftliche Aushandlungsprozesse thematisiert und ästhetisiert. Der Ritualgehalt dieser Darstellungen im Sinne einer vorgeschriebenen, symbolischen und formalisierten Handlung mit transformativer Kraft und Wirkung steht als erkenntnisleitende Fragestellung im Zentrum des Projekts.

Mit Hilfe von Fallstudien zu Balletten aus Paris, London, Mailand und Stuttgart wird der Konstruktion von Ritualen und Volkskultur im Theatertanz nachgespürt, um das Übereinander, Voneinander, Miteinander und Gegeneinander im Theatertanz und im über ihn vorhandenen Schrifttum zu ergründen.

letzte Änderung: 11.04.2016

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Dr. Hanna Walsdorf

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