Teilprojekt 2 – Choreographische Gefüge

Teilprojekt 2

Choreographische Gefüge

Kathrin Stocker, M.A.

In diesem Teilprojekt werden die choreographischen Elemente der Ballett-Produktionen in Paris, London, Mailand und Stuttgart zwischen 1650 und 1760 beleuchtet und hinsichtlich ihrer Verwendung und Bedeutung eingeordnet. Mittels der leitenden Fragestellung des Projekts soll der Versuch unternommen werden, freizulegen, wie die Konstruktion von Volkstanz und tanzenden Völkern aus dem und für den Blickwinkel eines adligen Publikums funktioniert und welche Zwecke dadurch verfolgt werden.

Wie fügen sich Ideen und Bewegungen von Volk und Herrschenden in einer Choreographie zusammen? Wie dachte man (Volks-)Tanz, und was zeigen die Inszenierungen zum Denken über Tanz und Volk? Welche weiteren Folien müssen bedacht werden, die den damaligen wie auch den heutigen Zuschauerblick beeinflussen? Welche Rolle spielt das bewegliche und bewegte Körperwissen des Tanzens und der Choreographie vor dem Hintergrund seiner Herkunft und welche soziale Identität vermittelt er?

letzte Änderung: 30.06.2018

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