Fokusgruppen stellen eine häufig genutzte Möglichkeit dar, Menschen mit Lernschwierigkeiten in den Forschungsprozess einzubinden und ihnen so die Gelegenheit zu geben in allen Forschungsphasen mitbestimmen zu können.

Im beschriebenen Projekt sind fünf Personen mit Lernschwierigkeiten als Ko-Forschende und drei akademisch Forschende in die Fokusgruppenarbeit eingebunden. Zwei der Ko-Forschenden sind Expertinnen und Experten der Leichten Sprache, die deren Entstehungsprozess mitbegleitet und vorangetrieben haben und zum Teil als Prüfende von Texten in Leichter Sprache arbeiten. Die anderen drei Ko-Forschenden sind Repräsentanten unterschiedlicher beruflicher Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Gemeinsam mit den akademischen Mitarbeitenden des Forschungsprojektes werden von der Fokusgruppe theoretische Begrifflichkeiten erarbeitet und diskutiert sowie Erhebungsinstrumente entwickelt und überprüft. Außerdem stehen die Ko-Forschenden als Ansprechpartner für die Studienteilnehmenden zu Verfügung und entwickeln das Schulungsprogramm für Arbeitnehmende entscheidend mit.

Josef Ströbl ein Ko-Forscher gab LVZ-Online ein Interview zum Projekt

http://www.lvz.de/Specials/Themenspecials/Campus-Online/Lehre-Forschung/Von-Anfang-an-dabei-sein-Menschen-mit-Lernschwierigkeiten-forschen-in-Uni-Projekt