Stefan Hulfeld

Curriculum

Professor für Theater- und Kulturwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Er hat zahlreiche Beiträge zu europäischer Theatergeschichte, Theatertheorie, Commedia all’improvviso sowie Theatergeschichte und Dramaturgie des 18. Jahrhunderts verfasst und ist Autor der Bücher Zähmung der Masken, Wahrung der Gesichter. Theater und Theatralität in Solothurn 1700-1798. Zürich, Chronos 2000 und Theatergeschichtsschreibung als kulturelle Praxis. Wie Wissen über Theater entsteht. Zürich, Chronos 2007. Die von ihm in 2 Bänden herausgegebene italienisch-deutsche Edition der Commedia all’improvviso-Szenarien der Biblioteca Corsiniana Scenari più scelti d’Istrioni ist für den Verlag Ruprecht & Vandenhoek im Druck.

Publikation in den Leipziger Beiträgen

2017 Durchquerung des Ambigu als Weg zur Comoedie. Über die Prologe aus dem Umfeld der Commedia all’improvviso. In: Flick, Ronja; Koch, Maria; Rekatzky, Ingo (Hg.): Erinnern – Erzählen – Erkennen. Vom Wissen kultureller Praktiken. Aufsätze. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag [= Leipziger Beiträge zur Theatergeschichtsforschung, Bd. 6],
S. 290-307.
2012 Autorschaft und Improvisationsspiel. Plautus’ »Menaechmi« in der italienischen Commedia all’improvviso. In: Kirschstein, Corinna; Hauck, Sebastian (Hg.): Akteure und ihre Praktiken im Diskurs. Aufsätze. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag [= Leipziger Beiträge zur Theatergeschichtsforschung, Bd. 5], S. 377-401.
2010 … riesige Jetztzeit, die triumphierend ihre vier Monate gegen zwei Jahrtausende in die Wagschale wirft… Krähwinkel 1848 oder Theatergeschichte aus der Perspektive eines unzeitgemäßen Komödianten. In: Baumbach, Gerda (Hg.): Auf dem Weg nach Pomperlörel. Kritik »des« Theaters. Aufsätze. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2010 [= Leipziger Beiträge zur Theatergeschichtsforschung, Bd. 2], S. 187-230.

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Stefan Hulfeld, Universität Wien