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Der Mythos Frankenstein. Von Monstern und Menschen

mit Constance Timm und Pia Stöger

Montag, 28. 5. 2018, 18:00 Uhr, Literaturhaus Leipzig / Haus des Buches

»Ich selbst gab mir Mühe, eine Geschichte zu erdenken, die … das tiefste Entsetzen im Leser hervorrufen, das Blut stocken und das Herz heftiger klopfen lassen sollte.«

Mit diesen Worten beschreibt die Schriftstellerin Mary Wollstonecraft Shelley (1797-1851) ihren Roman »Frankenstein oder Der moderne Prometheus«. Der bis heute populäre Klassiker entstand vor just 200 Jahren in einer Atmosphäre naturbedingter Kälte, Abgeschiedenheit, wissenschaftlicher Neugier und dem literarischen Philosophieren über den Sinn und den Ursprung des Lebens. Vor allem das Theater und später die Filmindustrie haben die Geschichte des künstlichen Monsters und seines menschlichen Schöpfers aufgegriffen und vielfach, auch futuristisch, weiterinterpretiert. Was also ist Mensch? Und wer ist Monster? Constance Timm und Pia Stöger spüren der Entstehungsgeschichte des »Frankenstein«, seiner außerordentlichen Popularität und Aktualität nach. Sie fragen »Was ist möglich?« und »Was wäre wenn?« Und natürlich lesen sie aus Shelleys Buch, um das Entsetzen, das Blutstocken und das Herzklopfen leibhaftig in Wort und Schrift spüren zu lassen.

Constance Timm ist Historikerin und Germanistin. Sie hat zur Geschichte der Leipziger Universitätskirche und zu kulturübergreifenden Themen wie Krieg und Frieden und zur Nacht in Kultur und Literatur publiziert.

Pia Stöger studierte in Leipzig und am University College Cork (Irland) Anglistik und beschäftigt sich mit irischer und britischer Folklore und Medizingeschichte.

Veranstaltungsort: Literaturhaus Leipzig / Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Eintritt: frei

Weitere Informationen: Link zur Veranstaltung

 

 

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