Epochen > 1946-1989
Fakultäten > Franz-Mehring-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig und Institut für Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig (1959-1968) und Institut für Gesellschaftswissenschaften der Karl-Marx-Universität Leipzig (1955-1961) und Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig (1923-1968)
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Fakultäten > Franz-Mehring-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig und Institut für Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig (1959-1968) und Institut für Gesellschaftswissenschaften der Karl-Marx-Universität Leipzig (1955-1961) und Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig (1923-1968)
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Prof. Dr. phil. habil. Hans Arthur Beyer
Lebensdaten
geb. 06.03.1920 in Berbisdorf
gest. 04.12.1999 in Leipzig
Konfession: konfessionslos
PND: 135731240
Lebenslauf
Studium
- 1949-1952 Studium: Marxismus-Leninismus in Leipzig
Qualifikation
- 1955 Promotion zum Dr. phil. in Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung an der Karl-Marx-Universität Leipzig
Titel der Arbeit: Der Kampf der Münchener Arbeiterklasse von der Novemberrevolution 1918 bis zur Räterepublik 1919. - 1966 Habilitation für Dialektischen und Historischen Materialismus an der Karl-Marx-Universität Leipzig
Titel der Arbeit: Wesen, Funktionen, Differenzen und Formen des Antikommunismus in Westdeutschland.
Akademische Karriere
- 1953-1959 Dozent für Grundlagen des Marxismus-Leninismus an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
- 1959-1961 Professor mit Lehrauftrag für Dialektischen und Historischen Materialismus an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
- 1961-1969 Professor mit vollem Lehrauftrag für Dialektischen und Historischen Materialismus am Franz-Mehring-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
- 1969-1985 oProf für Dialektischen und Historischen Materialismus am Franz-Mehring-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
Ämter
- 1952-1961 Leiter der Abteilung Grundlagen des Marxismus-Leninismus der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1955-1959 Direktor des Instituts für Gesellschaftswissenschaften der Karl-Marx-Universität Leipzig
- 1959-1961 Direktor des Instituts für Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der SED 1947-1990
Publikationen (Auswahl)
- München 1919. Der Kampf der Roten Armee in Bayern 1919, Berlin (Ost) 1956.
- Von der Novemberrevolution zur Räterepublik in München, Berlin (Ost) 1957.
- (Hrsg.) Der Hauptinhalt unserer Epoche. Zum Inhalt unserer Epoche und zu den Hauptströmungen des weltrevolutionären Prozesses, Berlin (Ost) 1972.
- (Red.) Der Antikommunismus. Wesen, Formen und Funktionen, Berlin (Ost) 1975.
- (federführend) Allgemeine Gesetzmäßigkeiten der sozialistischen Revolution, Berlin (Ost) 1979.
Weitere Informationen
- 1926-1930 Besuch der Volksschule in Berbisdorf, 1930-1934 der Volksschule in Stollberg
- 1934-1937 Malerlehre in Stollberg
- 1937-1939 Malergeselle in Jena, Stuttgart, Garmisch und München
- 1939-1940 RAD
- 1940-1944 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg; in Italien zur Partisanenbrigade Garibaldi übergelaufen, 1945 amerikanische Kriegsgefangenschaft, 1945-1947 englische Kriegsgefangenschaft
- 1947-1948 Tätigkeit als Maler in Stollberg
- 1948 Arbeitsgebietsleiter beim SED-Kreisvorstand in Stollberg
- 1948 Besuch der SED-Landesparteischule „Fritz Heckert“ in Ottendorf
- 1948-1949 Sekretär für Organisation im Kreisvorstand der SED in Stollberg
- 1951 wissenschaftlicher Hilfsassistent am Institut für Gesellschaftswissenschaften der Universität Leipzig
- 1952 wissenschaftlicher Assistent für Gesellschaftsw. an der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1953 wissenschaftlicher Oberassistent und Lektor für Grundlagen des Marxismus-Leninismus an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
- 1965-1985 Redaktionsleiter der „Beiträge zum marxistisch-leninistischen Grundlagenstudium"
- 1971-1985 Mitglied des Herausgeberkollegiums für das Hochschullehrbuch „Wissenschaftlicher Kommunismus“
- 1973 Verleihung des Titels Dr. sc. phil. durch Wissenschaftlichen Rat der Karl-Marx-Universität Leipzig
- Auszeichnungen: 1976 Vaterländischer Verdienstorden in Silber
- Mitglied des Rates des Lehrstuhls für Imperialismusforschung des IfG beim ZK der SED
- Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates für das marxistisch-leninistische Grundlagenstudium beim Ministerium für das Hoch- und Fachschulwesen
Biographische, autobiographische Literatur
- Mertens, Lothar, Lexikon der DDR-Historiker. Biographien und Bibliographien zu den Geschichtswissenschaftlern in der DDR, München 2006, S. 135 f.
- Feige, Hans-Uwe / Pellmann, Dietmar, Geschichte des Franz-Mehring-Institutes der Karl-Marx-Universität Leipzig 1948-1986, Leipzig 1988.
Referenzen zu anderen Projekten
Referenzen und Quellen
DBA III, Fiche 76, 281-282; UAL, PA 4001 und StuA 82352.
Art:Hans Arthur Beyer
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: https://research.uni-leipzig.de/catalogus-professorum-lipsiensium/leipzig/Beyer_1737 Datum: 22.03.2023 |
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