Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig
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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium



Prof. Dr. phil. habil. Manfred Bruno Günter Taube

Lebensdaten

geb. 11.03.1928 in Leipzig

Konfession: evangelisch-lutherisch
PND: 121544451

Lebenslauf

Studium

  • 1949-1953 Studium der Geschichte, Germanistik und Orientalistik an der Universität Leipzig

Qualifikation

  • 1957 Promotion zum Dr. phil. in Orientalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Das "Jirüken-ü tolta-yin tayilburi" des bsTan-hjin-grags-pa.
  • 1965 Habilitation für Tibetische und Mongolische Philologie an der Karl-Marx-Universität Leipzig
    Titel der Arbeit: Die im Pekinger T’ien 'ch 'ing 'hao edierten tibetischen Drucke. Ein Beitrag zur Geschichte der tibetischen Literatur 1650-1850.

Akademische Karriere

  • 1966-1969 Dozent für Tibetische und Mongolische Philologie an der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1969-1990 Hochschuldozent für Tibetische und Mongolische Philologie an der Sektion Afrika- und Nahostwissenschaften der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1991-1992 Dozent für Tibetische und Mongolische Philologie an der Fakultät für Kultur-, Sprach- und Erziehungswissenschaften der Universität Leipzig
  • 1992-1994 Professor für Tibetische und Mongolische Philologie an der Fakultät für Kultur-, Sprach- und Erziehungswissenschaften der Universität Leipzig
  • 1994-1995 Professor für Tibetische und Mongolische Philologie an der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften der Universität Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Mitglied des Ständigen Komitees der International Association for Tibetan Studies seit 1979
  • Ordentliches Mitglied der Philologisch-Historischen Klasse der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig seit 1993

Publikationen (Auswahl)

  • Mongolische Birkenrinden-Fragmente in Taschkent, in: Ural-Altaische Jahrbücher 11 (1992), S. 152-155.
  • Die Bibliothek des Klosters Gandan in Ulaanbaatar, in: Mitteilungen des Instituts für Orientforschung der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 14 (1968), S. 315-333.
  • Tibetische Handschriften und Blockdrucke. 4 Tle., Stuttgart 1966.
  • Die Tibetica der Berliner Turfansammlung, Berlin (Ost) 1980.
  • Beiträge zur medizinischen Literatur Tibets, Sankt Augustin 1981.
  • (Hrsg.) Geheime Geschichte der Mongolen. Herkunft, Leben und Aufstieg Cinggis Qans, Leipzig-Weimar 1988.
  • (zus. mit Dalantai Cerensodnom) Die Tibetica der Berliner Turfansammlung, Berlin 1993.

Weitere Informationen

  • 1934-1938 Besuch der Volksschule in Leipzig und Markkleeberg, 1938-1942 der Waldschule 1942-1944/48 der Petrioberschule in Leipzig
  • 1943-1944 Luftwaffenhelfer
  • 1944-1945 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg
  • 1945-1947 sowjetische Kriegsgefangenschaft
  • 1948 Hilfsarbeiter und kaufmännischer Angestellter bei der Gartenbaugenossenschaft Leipzig
  • 1949 Maschinenschlosser-Umschüler im VEB Buchbindereimaschinenwerk Leipzig-Plagwitz
  • 1953-1957 wissenschaftlicher Aspirant am Ostasiatischen Institut der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • seit 1954 Lehrbeauftragter für Tibetologie und Mongolistik am Institut für Chinakunde der Humboldt-Universität Berlin und am Ostasiatischen Institut der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1957-1961 wissenschaftlicher Assistent für Tibetisch und Mongolisch am Ostasiatischen Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1961-1966 wissenschaftlicher Oberassistent für Tibetisch und Mongolisch am Ostasiatischen Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1965 Verleihung der venia legendi für Tibetische und mongolische Philologie
  • 1966-1972 Mitglied des Redaktionskollegiums der Mitteilungen des Instituts für Orientforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR
  • seit 1967 Mitglied des Ständigen Komitees der Internationalen Tibetologen-Konferenz
  • 1977-1994 Spartenredakteur der Orientalischen Literaturzeitung
  • Auszeichnungen: 1987 Friedrich-Weller-Preis der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
  • 1993-1994 Kommissarischer Leiter des Fachbereichs Orientalistik und Afrikanistik der Universität Leipzig

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

UAL, PA-A 61384 und PA-SG 1004; eigene Angaben in Dissertation; ergänzende eigene Angaben zum Lebenslauf.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Manfred Bruno Günter Taube
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: https://research.uni-leipzig.de/catalogus-professorum-lipsiensium/leipzig/Taube_2051
Datum: 19.10.2021

Der Professorenkatalog Leipzig entstand im Zeitraum 2006-2009 unter Leitung von Prof. Dr von Hehl. Die hier verfügbaren Daten (ohne Abbildungen) stehen unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA 4.0. Die Bildlizenzen sind separat innerhalb der Datensätze der einzelnen Personen ausgezeichnet. Die Inhalte dieses Katalogs sind seit 2011 unverändert. Bei Fragen und Anregungen, schicken Sie bitte eine E-Mail an: thomas.riechert@htwk-leipzig.de